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Fotobuch-Launch „How shall we learn what it is our hearts believe in?“

„How shall we learn what it is our hearts believe in?“ verbindet Bilder und Gedanken, die das Wechselspiel zwischen persönlichen Erfahrungen, sozialen Strukturen und kollektiven Erinnerungen beleuchten. Serien wie „M*thers“, „Random Echoes“ und „Meine Augen sehen im Dunkeln“ treffen auf Zitate, Fragmente und Texte, die Themen wie Care, Geschlechterrollen und gesellschaftliche Normen aufgreifen.
Dabei ist die Fotografie ein Versuch, die Welt und sich selbst zu verstehen – biografisch, impulsiv und intuitiv. „Alles, was wir als Künstler erschaffen, sind im Grunde Tagebucheinträge“ (— Rick Rubin), und genau diese intime Offenheit prägt auch Stanczaks Werk. Für sie geht es nicht darum, die Wirklichkeit darzustellen, sondern neue Erzählungen zu schaffen, die einen emotionalen Effekt erzeugen. „Die Realität ist nur eine Geschichte. Die Methode ist mein Überleben.“ In ihrer Dialektik aus Nähe und Distanz, Freude und Angst, Realität und Fiktion lädt sie uns ein, die Grenzen zwischen dem Persönlichen und dem Gesellschaftlichen zu hinterfragen.
Wie sollen wir lernen, woran unser Herz glaubt?“
Für Stanczak liegt die Antwort darin, mit und durch die Kamera zu arbeiten – eine eigenartige Maschine, die offensichtlich das Nützlichste ist, was ihr je begegnet ist.
