Vernissage

Licht.Mensch.Raum Fotografien von Andreas Görß

Licht.Mensch.Raum Fotografien von Andreas Görß

Die Fotografien des Berliners Andreas Görß entstehen auf Spaziergängen durch die Städte Europas. Auf diesen Streifzügen fotografiert er am liebsten Architektur mit all ihren Linien, Symmetrien und faszinierenden Reflexionen. Besonders gefällt es ihm, wenn das Licht seine eigenen Spiele treibt. Seine Arbeiten sind durchkonstruierte Kompositionen voller Ästhetik. Der Betrachter findet eine Synthese aus Geometrie, Licht und Schatten.

In einigen der hier gezeigten Fotografien rückt der Mensch in den Mittelpunkt des Geschehens. Es sind Zufallsbegegnungen.

Passanten, allein, unterwegs in Großstadtschluchten, labyrinthischen Räumen, schmutzigen Häuserzeilen. Fast kann man ihre auf dem Pflaster widerhallenden Schritte hören. Der Gelangweilte, der sich unbehaglich Fühlende, der Müde gefangen zwischen dem Häusermeer. U-Bahnhöfe verlassend werden ihre Augen von Licht geflutet. Aufbrechend? Ankommend? In Eile einem Ziel entgegen, oder schlendernd, ziellos? Er sammelt flüchtige Momente durch einen Druck auf den Auslöser. Jedes Bild erzählt uns seine eigene Geschichte.

Eines seiner aktuellen Projekte ist die Portraitfotografie, von der hier zwei Arbeiten exemplarisch gezeigt werden.