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SUMMARY:FOTO: HANS HANSEN
DESCRIPTION:Mit der Ausstellung „Foto: Hans Hansen“ widmet das MK&G einem der bedeutendsten Fotografen der Nachkriegszeit vom 17. April bis 1. November 2026 eine umfassende Werkschau. Gezeigt werden rund 220 ikonische Fotografien aus über sechs Jahrzehnten. In internationalen Kampagnen unter anderem für Lufthansa\, Nikon\, Volkswagen und Erco hat Hans Hansen die Produktfotografie seit den 1960er Jahren revolutioniert und das kollektive Bildgedächtnis ganzer Generationen geprägt. Ergänzt wird die Schau durch Arbeiten\, die seine enge Zusammenarbeit mit Designer*innen wie Tapio Wirkkala sichtbar machen. Werkzeuge\, Korrespondenzen\, Skizzen\, Archivmaterial und ausgewählte Objekte aus seiner Privatsammlung eröffnen darüber hinaus vertiefende Einblicke in seinen Arbeitsprozess. Mit der jüngsten Werkserie „Analog“ (2024) richtet Hansen den Blick zugleich auf die eigenen fotografischen Gestaltungsmittel in seiner unverwechselbaren sachlich-minimalistischen Bildsprache; eigens für die Ausstellung entsteht zudem eine neue Fotoserie. \nWährend sich die Welt außerhalb des Studios fortwährend verändert\, herrscht im Studio eine konstante Ordnung: Alles hat seinen Platz. In seinen Stillleben reduziert Hans Hansen die Gegenstände auf das Wesentliche: Er ordnet\, zerlegt und strukturiert Formen\, Farben und Materialien. Seine Fotografien wirken zeitlos. Eines der bekanntesten Beispiele ist die Aufnahme eines in rund 7.000 Einzelteile zerlegten VW Golf (1988).
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LOCATION:MK&G Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg\, Steintorplatz\, Hamburg\, Hamburg\, 20099\, Deutschland
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SUMMARY:URBAN ART BIENNALE 2026
DESCRIPTION:Die URBAN ART BIENNALE ist weltweit eine der größten Werkschauen dieser anarchischen Kunstform jenseits herkömmlicher White Cube-Ästhetik. Seit 2011 wird alle zwei Jahre das gesamte Areal der Völklinger Hütte zum kongenialen Dialogpartner für die Kunst\, die sich aus Street Art und Graffiti entwickelt hat. \nNachdem die beiden letzten Biennalen weit in den Völklinger Stadtraum ausgegriffen haben\, liegt der Fokus 2026 räumlich und inhaltlich wieder stärker auf der Völklinger Hütte. Mehr Arbeiten als je zuvor entstehen in situ speziell für ihren Ort in der Hütte. Zahlreiche Künstler:innen treten mit ihren Werken direkt in Dialog mit der Architektur und der Geschichte des ehemaligen Eisenwerks. \n„Street Art und Graffiti haben sich in Reibung mit der Stadt und in Konkurrenz zu den dort schon bestehenden Botschaften entwickelt. Auch die heutige Urban Art braucht den Gegenspieler und Mitspieler — einen Ort\, von dessen räumlicher Struktur man sich inspirieren oder abgrenzen kann und auf dessen Geschichte die eigene Kunst reagiert. Die Völklinger Hütte bietet hierzu unzählige Möglichkeiten“\, sagt der Kurator der URBAN ART BIENNALE\, Frank Krämer. \nDer raue Charme der Möllerhalle oder der Sinteranlage treffen auf filigrane Stoffe und raumgreifende Installationen. NeSpoon spannt zwischen Sinteranlage und Möllerhalle ein fragiles Spinnennetz aus Häkeldeckchen\, der Graffiti-Pionier Boris Tellegen\, unter dem Künstlernamen DELTA für seine dreidimensional wirkenden Buchstaben bekannt\, überführt seine Räumlichkeit in eine gigantische zweifarbige Holzskulptur. \nIn Baptiste Debombourgs im wahrsten Sinne des Wortes facettenreicher Installation über die Arbeit und die Arbeiter der Völklinger Hütte spielt mit zerbrochenem Spiegelglas besetzte Kleidung eine zentrale Rolle. Der französische Künstler Milo sammelt Fingerabdrücke in der Stadt Völklingen und bringt sie per Kohlenstaub auf Papier in die Möllerhalle des Weltkulturerbes. Igor Ponosov übersetzt charakteristische Bewegungen der Hüttenarbeiter in eine Performance\, die den historischen Rhythmus des Werks zu neuem Leben erweckt. Und in den Jacken\, Hemden\, Hosen\, Röcken\, Tüchern und Mützen\, die Coco Bergholm in Anlehnung an Oberflächen des ehemaligen Eisenwerks und heutigen Weltkulturerbes von Rostrot bis Paradiesgrün gestaltet\, können die Besucher:innen in einer „Postindustrial Camouflage“ mit den Orten der Hütte regelrecht verschmelzen – HUETTECOUTURE eben! \nDie Faszination von Zugwaggons — die im Zentrum der Graffiti-Kultur standen und Haupttransportmittel in der Völklinger Hütte waren — manifestiert sich in der diesjährigen URBAN ART BIENNALE in Kunstinstallationen und einer Foto-Präsentation\, die die Kultur der urbanen Graffiti-Crews spiegelt und Street Art an entlegenen und unzugänglichen Orten für die Besucher:innen erlebbar macht.
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LOCATION:Weltkulturerbe Völklinger Hütte\, Rathausstraße 75-79\, Völklingen\, 66333\, Deutschland
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SUMMARY:Preis des Kunstvereins Hannover
DESCRIPTION:Seit 1983 fördert der Kunstverein zusammen mit Partner:innen jüngere Positionen durch drei Aufenthaltsstipendien. Die Ausstellung zu jenem Preis des Kunstvereins präsentiert – im zweijährlichem Rhythmus – neue Arbeiten der Residents. 2026 zeigen die Künstler:innen Aria Farajnezhad\, Jonas Höschl und Jana Piotrowski als jüngste Preisträger:innen neue Arbeiten. \nDrei Künstler:innen\, drei Perspektiven auf zeitgenössische Formen des Widerstands: Die Ausstellung präsentiert die Arbeiten von Aria Farajnezhad\, Jonas Höschl und Jana Piotrowski\, den jüngsten Preisträger:innen des Preises des Kunstvereins Hannover – einem der traditionsreichsten Residenz- und Förderprogramme für junge Künstler:innen in Norddeutschland. \nAusgehend von Anna Lowenhaupt Tsings viel beachteter Schrift Der Pilz am Ende der Welt: Über die Möglichkeit von Leben in den Ruinen des Kapitalismus (2015) zeigt die Ausstellung künstlerische Positionen\, die sich mit der Möglichkeit von Leben und Widerstand in den Ruinen bestehender Systeme befassen. Tsing entwirft anhand des Matsutake-Pilzes\, der in gestörten\, vom Menschen geprägten Umgebungen gedeiht\, ein Modell von Resilienz\, das nicht außerhalb kapitalistischer Strukturen und ihrer Geschichte entsteht\, sondern aus deren Überresten heraus.\nDiese fungale Metaphorik beschreibt eine Form politischer Opposition\, die sich nicht explizit lesbar darstellt. Anstatt sich jenseits bestehender Systeme zu positionieren\, operiert sie von innen heraus – durch Persistenz\, Infiltration und Verflechtung – und passt sich den Strukturen an\, die sie zugleich durchdringt. Anstatt Widerstand als Bruch oder Intervention von außen zu verstehen\, erforschen die Künstler:innen der Ausstellung spezifische Formen von Beharrlichkeit und Aushandlung innerhalb der Strukturen\, in denen sie agieren. In ihren unterschiedlichen künstlerischen Praktiken reflektieren die drei Positionen Macht\, Sichtbarkeit und die Möglichkeiten politischen Handelns unter gegenwärtigen gesellschaftlichen Bedingungen.
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LOCATION:Kunstverein Hannover\, Sophienstraße 2\, Hannover\, Niedersachsen\, 30159\, Deutschland
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SUMMARY:August Sander. Lanschaft. Architektur. Portrait. Facetten eines Werkes. Teil 1: Landschaft
DESCRIPTION:Zum 150. Geburtstag von August Sander und 100 Jahre nach seiner wegweisenden Ausstellung im Kölnischen Kunstverein startet die Galerie Julian Sander den dreiteiligen Ausstellungszyklus Architektur Landschaft Portrait. Den Auftakt bildet Facetten eines Werkes – Teil 1: Landschaft (5. September–19. Dezember 2026) mit selten gezeigten Vintage-Abzügen seiner atmosphärischen Rheinlandschaften. Die Ausstellung eröffnet einen neuen Blick auf Sander als Meister der Landschaftsfotografie – zwischen dokumentarischer Präzision und romantischer Bildsprache.
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LOCATION:Galerie Julian Sander\, Bonner Str. 82\, Köln\, NRW\, 50677\, Deutschland
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SUMMARY:PUBLIC SCREEN – Ein Projekt von Neue Fotografie
DESCRIPTION:Sarah Kürten: THE FORTUNATE TO SURVIVE WERE FEW (it must be a new season or a bank holiday) \nDie für den Public Screen entwickelte Serie\, THE FORTUNATE TO SURVIVE WERE FEW (it must be a new season or a bank holiday)\, führt Sarah Kürtens langjährige Auseinandersetzung mit dem Verhältnis von Bild\, Sprache und Wahrnehmung fort. Ausgangspunkt ist ihr Gedicht\, mit dem gleichnamigen Titel\, das neoliberale Vorstellungen von Individualismus und unbegrenztem Wachstum einer Poetik der Relationalität und gegenseitigen Abhängigkeit gegenüberstellt.\nDie Künstlerin arbeitet an der Schnittstelle von Bild\, Text und Raum. In ihren Collagen\, Skulpturen und Installationen untersucht sie die Wechselwirkungen von visuellen und sprachlichen Narrativen sowie deren Einfluss auf Erinnerung\, Identität und gesellschaftliche Rollenbilder. \nSarah Kürten lebt und arbeitet in Köln und auf Sardinien. Sie studierte an der Kunstakademie Düsseldorf\, erhielt das Villa Aurora-Stipendium in Los Angeles\, das Peter Mertes-Stipendium des Bonner Kunstvereins und den Förderpreis des Landes NRW\, Düsseldorf. Ihre Arbeiten wurden unter anderem in der Kestner Gesellschaft\, Hannover\, im Bonner Kunstverein\, im Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen\, Düsseldorf\, in KAI 10 | Arthena Foundation\, Düsseldorf\, in der Artothek und der Fuhrwerkswaage Köln sowie in Ausstellungen der Galerien Max Mayer\, Berlin\, Kadel Willborn\, Düsseldorf\, und Tanya Leighton\, Berlin\, gezeigt. Werke von Sarah Kürten befinden sich in öffentlichen Sammlungen\, darunter im Kunsthaus NRW Kornelimünster\, in der Bundeskunstsammlung sowie in der Sammlung des Museum Kunstpalast.
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LOCATION:LED-Screen am Johannes-Rau-Haus\, Kavalleriestraße 12\, Düsseldorf\, NRW\, 40213\, Deutschland
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SUMMARY:Rhizome
DESCRIPTION:Im Rahmen der Berlin Art Week 2026 präsentiert Persons Projects voller Stolz Rhizome\, eine Einzelausstellung von Paweł Książek\, in der Schwarz-Weiß-Zeichnungen aus seiner Serie Narrations zusammen mit einer Auswahl seiner neuen Gemälde gezeigt werden. Die Ausstellung präsentiert sich eher als eine Sammlung von Ideen\, Bildern und Assoziationen denn als eine einzige\, lineare Geschichte. In den Werken treten Bild und Text in einen vielschichtigen Dialog und eröffnen einen Raum\, in dem das Visuelle und das Schriftliche in einem Spannungs- und Resonanzverhältnis zueinander stehen. Książeks meisterhafte Beherrschung sowohl der Zeichenkunst als auch der Malerei durchzieht die gesamte Ausstellung. Durch seine Linienführung\, Tongebung und Licht verleiht er seinen Arbeiten eine außergewöhnliche Intensität und eindringliche Präsenz.
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LOCATION:Persons Projects\, Lindenstraße 35\, Berlin\, 10969\, Deutschland
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SUMMARY:Ramona Schacht: Vom Bauhaus auf die Krim. Eine Bildbefragung zu Alfred Ehrhardts Tabakserien
DESCRIPTION:Erstmals zeigt die Alfred Ehrhardt Stiftung die historischen Industriefotografien von Alfred Ehrhardt (1901-1984) in einem völlig neuen\, zeitgenössischen Licht. Zwischen 1954 und 1963 fertigte Ehrhardt im Auftrag des Tabakkonzerns Reemtsma & Co. zahlreiche filmische und fotografische Arbeiten an. Diese Werke blieben bislang weitgehend unbeachtet und stehen in Kontrast zu seinen bekannten\, freikünstlerischen Natur- und Landschaftsaufnahmen. Die bisher kaum ausgestellten Dokumente bilden das Fundament für die neueste Arbeit Photography’s Claim to Property. Bilder im Auftrag Reemtsmas der Leipziger Künstlerin Ramona Schacht (*1989). Schacht setzt sich intensiv mit den dargestellten Arbeitswelten auseinander und hinterfragt\, welche politischen\, ökonomischen sowie körperlichen Ordnungen in diesen Bildern sichtbar werden\, und welche verdeckt bleiben. Der Rohstoff Tabak ist dabei in Form von selbst gezogenen Pflanzen in der gesamten Ausstellung präsent.
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LOCATION:Alfred Ehrhardt Stiftung\, Auguststr. 75\, Berlin\, Berlin\, 10117\, Deutschland
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SUMMARY:Andreas Bleckmann | Rock-A-Nore Portraits
DESCRIPTION:Diese Ausstellung markiert das Debüt des aus Münster stammenden Fotografen Andreas Bleckmanns sowie die erste Präsentation einer Reihe von Arbeiten\, die in den letzten fünf Jahren in Rock-A-Nore\, in der Nähe\nseines Wohnorts Hastings an der Südküste Englands\, entstanden sind. Bleckmanns fotografische Arbeiten bilden eine visuelle Studie\, in der er sich intensiv mit der Darstellung des Menschen auseinandersetzt.\nIntuitiv portraiert Bleckmann sowohl Mitglieder der Fischergemeinde als auch Besucher und Passanten. Im Zusammenspiel mit der Küstenlandschaft thematisiert er den Kontrast zwischen der tief verwurzelten Beständigkeit der Fischer und der flüchtigen Präsenz der Besucher\, eingebettet in den natürlichen Rhythmes von Ebbe und Flut des Ärmelkanals.
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LOCATION:Emsdettener Kunstverein\, Friedrichstraße 3\, Emsdetten\, 48282\, Deutschland
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SUMMARY:15. Aenne-Biermann-Preis
DESCRIPTION:Ausstellung zum 15. Aenne-Biermann-Preis für deutsche Gegenwartsfotografie mit Arbeiten von Raisan Hameed\, Martin Ruckert\, Nora Schwarz\, Benjamin Friedle und Anika Werk. \nSeit 1992 lobt die Stadt Gera in regelmäßigen Turnus den Aenne-Biermann-Preis für deutsche Gegenwartsfotografie aus. \nEr ist der neusachlichen Fotografin Aenne Biermann gewidmet\, die in den 1920er- und 1930er-Jahren in Gera tätig war. Der Wettbewerb fördert innovative fotografische Leistungen und stellt aktuelle Entwicklungstendenzen der Fotografie vor. Aus den Portfolios von insgesamt 548 Bewerberinnen und Bewerbern zeichnete die Jury der 15. Edition des Preises fünf Beiträge aus\, die in der Ausstellung präsentiert werden.\nDie ausgewählten und prämierten Werke greifen aktuelle politische und gesellschaftliche Themen auf. Sie befassen sich mit den Folgen der Abholzung für eine der letzten indigenen Gemeinschaften Europas\, thematisieren häusliche Gewalt und die Rolle des Sichtbaren und des nicht Sichtbaren in fotografischen Aufnahmen. Sie zeigen analoge Fotografie als selbstbezogene Kunstform und den Wandel der Bildsprache im Zeitalter von Künstlicher Intelligenz und Digitalisierung.
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SUMMARY:Berlin Fotografien 1979–2025
DESCRIPTION:Eine Gruppenausstellung mit Fotografien von\nMiron Zownir\, Andreas Rost\, Holger Biermann und Christian Reister \nWie dokumentiert man eine Stadt\, die sich ständig selbst überschreibt? Vom 24. September bis 27. November 2026 gibt die Gruppenausstellung in den Räumen von Das Foto Image Factory eine sehr persönliche Antwort auf diese Frage. Der Berliner Fotograf Christian Reister kuratiert auf konzentrierten 20 laufenden Metern ein visuelles Destillat aus 46 Jahren urbaner Dokumentarfotografie. Es ist kein distanzierter akademischer Abriss\, sondern eine subjektive Zeitreise durch seine Wahlheimat – gerahmt von den Werken seiner prägendsten Weggefährten. \nAls Christian Reister 1997 in Berlin aufschlug\, war er selbst noch kein Fotograf und Miron Zownirs West-Berliner Straßenszenen schon fast zwanzig Jahre alt. Es sind diese rohen Fotografien von Zownir aus dem Jahr 1979 die die Ausstellung eröffnen – ein kompromissloser Blick auf die Ränder der Gesellschaft\, dessen Wucht bis heute unerreicht bleibt. \nIn der zerrissenen Nach-Wendezeit der 90er Jahre fängt Andreas Rost die tektonischen Verschiebungen der Stadt ein. Geprägt durch seine ostdeutsche Biografie\, als Arno-Fischer-Schüler und Absolvent der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig\, blickt er mit präzisem\, subjektiv-dokumentarischem Gespür auf das zusammenwachsende Berlin. Eine seiner Aufnahmen in der Ausstellung zeigt einen Nachtwandler\, der mit seiner Bettdecke auf die U-Bahn wartet. Im übertragenen Sinn könnte dieser ziellose Mann der frisch in Berlin gestrandete Christian Reister sein. Das Bild entstand wenige Jahre\, bevor Reister Rost als Lehrer in seinem ersten Fotoseminar kennenlernen sollte. \nSeit Anfang der Nullerjahre lebt und fotografiert Holger Biermann in Berlin. Reister stellte dessen Arbeiten gleich dreimal in seinem Schaufensterprojekt Fenster61 aus. Biermann ist wie Reister und Zownir einer der wenigen\, die seit dieser Zeit konstant als Straßenfotografen in der Stadt aktiv geblieben sind. Als genauer Beobachter übersetzt er den flüchtigen Alltag der Straße in eine pointierte\, von der amerikanischen Street Photography geprägte Bildsprache. \nChristian Reister selbst ergänzt die Schau mit seiner unverkennbaren Ästhetik. Seine kontrastreichen\, körnigen Schwarzweißfotografien verdichten die melancholische Atmosphäre der Berliner Nächte und bilden zugleich das visuelle Bindeglied der Ausstellung. \nDie Ausstellung folgt keiner vollständigen Geschichte Berlins – wie könnte sie auch. Sie versammelt vielmehr vier eigenständige fotografische Positionen\, die sich über fast fünf Jahrzehnte hinweg gegenseitig ergänzen\, auf einander aufbauen\, sich widersprechen und fortschreiben. \nDas Foto Image Factory nimmt mit dieser Ausstellung eine hauseigene Tradition wieder auf: Relevante Fotokunst wird hier nicht nur auf höchstem Niveau gedruckt\, sondern auch an den eigenen Galeriewänden präsentiert und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
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LOCATION:Das Foto Image Factory\, Wilhelmstraße 118\, Berlin\, 10963\, Deutschland
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SUMMARY:Personal Perspectives - 50 Jahre Leica Galerien
DESCRIPTION:Mit der Eröffnung der ersten Leica Galerie in Wetzlar vor 50 Jahren legte das Unternehmen den Grundstein für sein kulturelles Engagement\, dessen Erfolgskonzept bis heute mit mittlerweile 27 Galerien auf der ganzen Welt fortgeführt wird.\nIn Kooperation mit den weltweit tätigen Leica Galeristinnen und Galeristen ist eine spannende und vielseitige Ausstellung entstanden. Mit vielen Leica Klassikern und ebenso vielen Neuentdeckungen. Aus diesem Konvolut an Lieblingsbildern wurde die Auswahl für Personal Perspectives kuratiert. So vielfältig die Programme der Galerien sind\, so facettenreich ist auch die Ausstellung\, die in der neuen Leica Galerie Düsseldorf präsentiert wird. Das Spektrum reicht von aktueller Fotografie bis zu den großen Leica Klassikern. Viele bildjournalistische Positionen sind ebenso vertreten wie freikünstlerische Arbeiten – vom Porträt bis zur Reportage und natürlich immer wieder auch das Genre der Street Photography\, das wie kaum ein anderes mit der Leica Fotografie verbunden ist. Ein Wiedersehen mit zahlreichen Gewinnerinnen und Gewinnern des Leica Oskar Barnack Awards und des Leica Hall of Fame Awards ist möglich\, ebenso die Entdeckung jüngerer fotografischer Positionen\, die in überraschende Dialoge mit den vorbildlichen Fotolegenden treten. So zeigt die Jubiläumsausstellung Geschichte und Geschichten – immer aus persönlicher Perspektive und mit fundierter Expertise.\nUnd sie belegt eindrücklich und exemplarisch die Bedeutung der Leica Galerien: Sie verstehen sich als Orte der Begegnung\, der Reflexion und des Austauschs zwischen Fotografierenden und einem internationalen Publikum. Sie geben Raum für visuelle Erzählungen\, die historische\, politische und soziale Themen aufgreifen und zur Diskussion anregen. Damit stehen die Leica Galerien seit einem halben Jahrhundert für fotografische Exzellenz und fotografische Vielfalt. Kompakt zu erleben in dieser Bilderfolge mit 50 großartigen Leica Fotografien.\n„Die Leica Galerien sind weit mehr als nur Ausstellungsräume\, sie sind emotionale Begegnungsorte. Hier wird Fotografie nicht nur gezeigt\, sondern auch erlebt. Sie schaffen Räume\, in denen Geschichten sichtbar werden\, in denen Perspektiven aufeinandertreffen und in denen die Werte von Leica – Präzision\, Authentizität und Humanismus – spürbar werden“\, sagt Karin Rehn-Kaufmann\, Generalbevollmächtigte der Leica Galerien. „Gerade in einer zunehmend digitalen und schnelllebigen Welt sind diese physischen Orte von unschätzbarem Wert. Sie ermöglichen den direkten Austausch zwischen Künstlerinnen\, Künstlern und Publikum\, fördern Dialog und Inspiration und geben der Fotografie eine Bühne\, die berührt und nachhallt. Sie verbinden Technik mit Emotion\, Handwerk mit Haltung und schaffen echte kulturelle Relevanz.“
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LOCATION:Leica Galerie Düsseldorf\, Kö Bogen\, Königsallee 2\, Düsseldorf\, NRW\, 40212\, Deutschland
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SUMMARY:Hildegard Weber – Rhizonata
DESCRIPTION:Rhizonata ist kein Labyrinth mit nur einer Linie und kein ordnungsliebendes Bilderprojekt.\nDer Titel verbindet das Rhizom\, ein Wurzelgeflecht ohne Mitte\, Stamm und Krone\, mit der Sonate und ihren wechselnden Sätzen\, Tempi und Stimmungen. Dieses offene Prinzip bestimmt auch die Ausstellung. Die analoge Fotografie bildet das Fundament von Hildegard Webers Arbeiten. Von dort aus verzweigen sich Bilder\, Zeiten und Gedanken. Keine Arbeit steht vor oder über einer anderen. Verbindungen entstehen\, lösen sich wieder und führen in neue Richtungen. Politische und gesellschaftliche Wirklichkeit trifft auf persönliche Wahrnehmung\, Erinnerung\, Ironie und Widerspruch. Manche Motive wirken unmittelbar\, andere verändern sich erst im Zusammenspiel mit weiteren Bildern. So entsteht ein offenes Geflecht\, das nicht erklärt\, sondern zum Sehen\, Denken und zum Dialog einlädt.
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LOCATION:Galerie Koppelmann\, Baudristr. 5\, Köln\, NRW\, 50733\, Deutschland
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SUMMARY:NOT KNOWING - PHOTOGRAPHY AND THE UNKNOWN
DESCRIPTION:EIN KONGRESS DER INTERNATIONALEN PHOTOSZENE KÖLN\nNot Knowing — Photography and the Unknown\nEin Kongress der Internationalen Photoszene Köln\n22.–25. Oktober 2026 | Köln \nWas geschieht\, wenn wir Fotografie nicht länger in erster Linie als Medium des Wissens\, der Sichtbarkeit und der Gewissheit verstehen\, sondern als ein Feld der Ungewissheit\, der Leerstellen\, der Projektion und der Spekulation? \nVom 22. bis 25. Oktober 2026 lädt die Internationale Photoszene Köln zum Kongress Not Knowing — Photography and the Unknown ein. Künstler:innen\, Wissenschaftler:innen\, Archivar:innen\, Designer:innen\, Performer:innen und Denkerinnen aus unterschiedlichen Disziplinen kommen zusammen\, um sich mit den Grenzen des Sichtbaren\, den Bedingungen von Wissen und den Potenzialen des Nichtwissens auseinanderzusetzen. Der Kongress bildet den diskursiven Auftakt des Photoszene-Festivals 2027. \nIm Zentrum steht die Frage\, was sichtbar\, denkbar oder erfahrbar wird\, wenn wir Unsicherheit nicht als Defizit verstehen\, sondern als produktiven Ausgangspunkt. Der Kongress begreift Nichtwissen als Voraussetzung von Erkenntnis\, als kreative Methode und als Möglichkeit\, dominante Wissensordnungen zu hinterfragen. \nIn vier Themenfeldern (Perception\, Practices\, Traces und Potentials) untersucht der Kongress fotografische Bilder und Bildkulturen als Orte\, an denen Wahrnehmung\, Evidenz und Wahrheit instabil werden: von den Grenzen menschlicher und technologischer Sichtbarkeit über künstlerische Strategien des Arbeitens mit Lücken und Fragmenten bis hin zu Archiven\, Auslassungen und spekulativen Zukünften. Vorträge\, Gespräche\, Workshops\, Performances und Screenings eröffnen dabei Denk- und Erfahrungsräume\, in denen unterschiedliche Formen des Wissens und Nichtwissens aufeinandertreffen. \nDer Kongress richtet sich an ein kunst- und fotografieinteressiertes Publikum ebenso wie an Studierende\, Forschende\, Gestalter:innen und Fachpublikum aus Kunst\, Wissenschaft\, Medien\, Archiv- und Bildpraxis — sowie an alle\, die Nichtwissen als Möglichkeit des Denkens begreifen möchten. \nDer Kongress will nicht nur über Nichtwissen sprechen\, sondern Bedingungen schaffen\, unter denen es produktiv werden kann: als Öffnung\, als tastende Bewegung in ein Gelände\, das gemeinsam erkundet\, aber nie vollständig ausgeleuchtet wird.
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LOCATION:Orangerie Theater\, Köln\, Volksgartenstraße 25\, Köln\, NRW\, 50677\, Deutschland
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SUMMARY:Nothing Quite Happens
DESCRIPTION:Persons Projects presents Nothing Quite Happens\, a group exhibition bringing together Zofia Kulik: KwieKulik\, Katarzyna Kozyra\, Janne Lehtinen and Paweł Książek. The exhibition explores how irony and performance can be used to question the structures of everyday life. Through staged situations\, constructed identities and unusual encounters\, the artists use humour as a form of critique. A banana becomes a political object; two artists disappear beneath buckets; celebrated intellectuals are transformed into obedient dogs. These actions raise questions of power\, censorship and the individual’s position within society.\nAt the heart of Nothing Quite Happens is performance as a space where reality can be disrupted\, roles reversed and familiar situations made strange. Actions that initially appear playful or absurd reveal underlying structures of power and control. Seen from today’s perspective\, when political and social life is itself increasingly shaped by spectacle and performed identities\, the boundary between performance and reality becomes increasingly difficult to define.
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LOCATION:Persons Projects\, Lindenstraße 35\, Berlin\, 10969\, Deutschland
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DESCRIPTION:Persons Projects presents Nothing Quite Happens\, a group exhibition bringing together Zofia Kulik: KwieKulik\, Katarzyna Kozyra\, Janne Lehtinen and Paweł Książek. The exhibition explores how irony and performance can be used to question the structures of everyday life. Through staged situations\, constructed identities and unusual encounters\, the artists use humour as a form of critique. A banana becomes a political object; two artists disappear beneath buckets; celebrated intellectuals are transformed into obedient dogs. These actions raise questions of power\, censorship and the individual’s position within society.\nAt the heart of Nothing Quite Happens is performance as a space where reality can be disrupted\, roles reversed and familiar situations made strange. Actions that initially appear playful or absurd reveal underlying structures of power and control. Seen from today’s perspective\, when political and social life is itself increasingly shaped by spectacle and performed identities\, the boundary between performance and reality becomes increasingly difficult to define.
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LOCATION:Persons Projects\, Lindenstraße 35\, Berlin\, 10969\, Deutschland
CATEGORIES:Vernissage
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SUMMARY:24FPS - Fotografie im Kurzfilm
DESCRIPTION:24FPS – Fotografie im Kurzfilm\nThe Spectacle ist eine kurze Dokumentation\, die die Welt des modernen Tourismus erkundet. Gedreht an verschiedenen Orten in Europa\, zeigt der Film die Verwandlung ruhiger Landschaften in belebte Touristenattraktionen. Was wird inmitten der inszenierten Momentaufnahmen unserer Reisen tatsächlich noch wirklich gesehen und empfunden? \nSE 2024\, 20 Min\, OmeU\, Regie: Yasmin van Dorp \nHallo Aslı ist eine stille Reflexion einer Beziehung und geht der Frage nach\, was es braucht\, um sich darin wohl zu fühlen. \nDE 2023\, 7 Min\, OmeU\, Regie: Josh Kern \nLetizia Battaglia: Amore Amaro. Mit fast vierzig Jahren ließ die dreifache Mutter Letizia Battaglia (1935–2022) alles hinter sich\, um Fotojournalistin zu werden. Mit außergewöhnlicher Intensität dokumentierte sie Palermo – den brutalen Einfluss der Cosa Nostra ebenso wie den Alltag seiner Bewohner. In diesem intimen Porträt erzählt sie ihre Geschichte anhand ihrer bekanntesten Fotografien. \nIT 2012\, 27 Min\, OmeU\, Regie: Francesco G. Raganato. \nThe World‘s Smallest Film Company. Es gab Kodak\, Fujifilm und Ilford – und jetzt Lomig Perrotin in seiner Küche. Ganz allein entwickelte er seinen eigenen Film namens Washi\, vom persönlichen Experiment bis zur Massenproduktion. Heute ist sein handgemachter Film stark gefragt. \nFR 2015\, 26 Min\, OmeU\, Regie: Thomas Goupille. Teil der The Darkroom Rumour-Sammlung \nFoto: Still aus The Spectacle \nFotografie und Film sind untrennbar miteinander verbunden. Nach der Erstellung der ersten Fotografie im Jahr 1826 durch Joseph Niépce dauerte es noch etwa 50 Jahre\, bis Eadweard Muybridge Fotografien eines galoppierenden Pferdes anfertigte. Es war das erste Mal\, dass Bewegung fotografisch festgehalten wurde. 1895 dann stellten die Brüder Lumiéres ein Gerät vor\, welches Filme nicht nur aufnehmen\, sondern auch kopieren und vorführen konnte. Der Grundstein für den Kinofilm war gelegt. \n24FPS – Fotografie im Film ist ein ehrenamtliches\, europaweit einzigartiges Projekt von fotografie- und filmbegeisterten Menschen des Vereins „dienacht e.V.“\, die allen Interessierten – unabhängig von der jeweiligen finanziellen Situation – Zugang zu verschiedenen fotografischen Themen ermöglichen möchten. \nIn unserem Programm decken wir die Vielfalt des Themas sowohl mit Dokumentar- als auch Spielfilmen ab\, zeigen Portraits einzelner Fotograf:innen\, bewegen uns zwischen sozio-politischen Themen\, Geschichte\, Kunst sowie Reportage und bemühen uns um Vielfalt aus allen Regionen der Erde. \n24FPS – Fotografie im Film ist eine Filmreihe\, die monatlich stattfindet. Filmemacher:innen und Expert:innen sind regelmäßig für einen Austausch zu Gast. Der Eintritt ist auf Spendenbasis. \nWir laden Euch ein\, 24FPS – Fotografie im Film gemeinsam zu erleben und freuen uns sehr auf Euer Kommen!
URL:https://diemotive.de/event/24fps-fotografie-im-kurzfilm/
LOCATION:Luru Kino in der Leipziger Baumwollspinnerei\, Spinnereistr. 7\, Leipzig\, 04179\, Deutschland
CATEGORIES:Screening
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SUMMARY:Fotobuchclub Leipzig
DESCRIPTION:Wir treffen uns einmal im Monat\, um Fotobücher zu entdecken\, zu hinterfragen und schätzen zu lernen – eine einzigartige Form des visuellen Geschichtenerzählens. Der Club verfolgt einen offenen und partizipativen Ansatz und lädt alle zur Teilnahme ein\, unabhängig von deinem Hintergrund oder Erfahrung. Die Teilnahme ist kostenlos. \nEs ist einfach:\n1. Bring ein Buch mit\n2. Stelle das Buch kurz vor\n3. Lass uns darüber diskutieren \nDie erste (und einzige) Regel des Fotobuchclubs lautet: keine Bücher mit deinen eigenen Fotos. \nFragen zur Entstehung von Fotobüchern\, Erfahrungsaustausch\, Plaudereien über die Fotobuch-Szene sind erwünscht – lass uns entspannt mit Fotobuchmacher*innen und Fotobuchliebhaber*innen unterhalten\, ob allgemein oder thematisch.
URL:https://diemotive.de/event/fotobuchclub-leipzig-5/
LOCATION:HALLE 14 – Zentrum für zeitgenössische Kunst in der Leipziger Baumwollspinnerei\, Spinnereistr. 7\, Leipzig\, Sachsen\, 04179\, Deutschland
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SUMMARY:24FPS - Fotografie im Film - Tish
DESCRIPTION:Die Fotografin Tish Murtha dokumentierte auf einfühlsame Weise die brutalen Auswirkungen des Thatcherismus im Norden Englands\, konnte jedoch der Armut und Ungleichheit\, die sie mit ihrer Arbeit sichtbar gemacht hat\, selbst nicht entkommen. \nAngetrieben vom Wunsch\, die Folgen der Deindustrialisierung für die Arbeiter im Nordosten Englands in den 1970er- und 1980er-Jahren fotografisch festzuhalten\, nutzte Tish Murtha ihre Kamera\, um die gesellschaftliche Spaltung auf eine sehr empathische Weise darzustellen. Sie war überzeugt davon\, dass dokumentarische Fotografie soziale Benachteiligung sichtbar machen und hinterfragen kann. Trotz früher Anerkennung für ihre Arbeit gelang es ihr nicht\, ihren Lebensunterhalt mit der Fotografie zu verdienen. Sie starb mit nur 56 Jahren an den Folgen eines Aneurysmas. \nGroßbritannien 2023\, 90 Minuten\, Originalfassung | FSK: 12\nRegie: Paul Sng | Mit: Maxine Peake\, Shin-Fei Chen\, Ella Murtha\nFoto: Still aus Tish \n› Deutschlandpremiere \nFotografie und Film sind untrennbar miteinander verbunden. Nach der Erstellung der ersten Fotografie im Jahr 1826 durch Joseph Niépce dauerte es noch etwa 50 Jahre\, bis Eadweard Muybridge Fotografien eines galoppierenden Pferdes anfertigte. Es war das erste Mal\, dass Bewegung fotografisch festgehalten wurde. 1895 dann stellten die Brüder Lumiéres ein Gerät vor\, welches Filme nicht nur aufnehmen\, sondern auch kopieren und vorführen konnte. Der Grundstein für den Kinofilm war gelegt. \n24FPS – Fotografie im Film ist ein ehrenamtliches\, europaweit einzigartiges Projekt von fotografie- und filmbegeisterten Menschen des Vereins „dienacht e.V.“\, die allen Interessierten – unabhängig von der jeweiligen finanziellen Situation – Zugang zu verschiedenen fotografischen Themen ermöglichen möchten. \nIn unserem Programm decken wir die Vielfalt des Themas sowohl mit Dokumentar- als auch Spielfilmen ab\, zeigen Portraits einzelner Fotograf:innen\, bewegen uns zwischen sozio-politischen Themen\, Geschichte\, Kunst sowie Reportage und bemühen uns um Vielfalt aus allen Regionen der Erde. \n24FPS – Fotografie im Film ist eine Filmreihe\, die monatlich stattfindet. Filmemacher:innen und Expert:innen sind regelmäßig für einen Austausch zu Gast. Der Eintritt ist auf Spendenbasis. \nWir laden Euch ein\, 24FPS – Fotografie im Film gemeinsam zu erleben und freuen uns sehr auf Euer Kommen!
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LOCATION:Luru Kino in der Leipziger Baumwollspinnerei\, Spinnereistr. 7\, Leipzig\, 04179\, Deutschland
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