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SUMMARY:Camouflage
DESCRIPTION:Die zweite Fotoskopia Ausstellung widmet sich einem hochaktuellen Thema: der omnipräsenten Aufrüstung und Militarisierung. „Camouflage“ richtet den Blick dabei auf das\, was in der öffentlichen Wahrnehmung zu wenig sichtbar sichtbar ist: auf jene ökonomischen und ideologischen Strukturen\, die Kriege vorbereiten und ermöglichen. Die vier künstlerischen Positionen von Natalia Kepesz\, Claude Bühler\, Luis Lucyga und Lennart Pimpl beruhen auf umfassenden Recherchen und machen aufmerksam auf Produktionsorte der Rüstungsindustrie\, ideologische Verblendung durch militärische Übungen für Kinder\, historische Verflechtungen von Industrie und Krieg sowie auf die Diskrepanz zwischen Nachhaltigkeitsversprechen und tatsächlichen Geschäftsmodellen börsennotierter Waffenkonzerne. In einer Zeit\, in der Begriffe wie Kriegstüchtigkeit und Sondervermögen den gesellschaftlichen Alltag durchdringen\, soll die Ausstellung Raum für kritische Auseinandersetzung mit den Mechanismen bieten\, die Krieg wieder alltagstauglich gemacht haben.
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LOCATION:Museum Schiefes Haus\, Klintgasse 5\, Wernigerode\, 38855\, Deutschland
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SUMMARY:FOTO: HANS HANSEN
DESCRIPTION:Mit der Ausstellung „Foto: Hans Hansen“ widmet das MK&G einem der bedeutendsten Fotografen der Nachkriegszeit vom 17. April bis 1. November 2026 eine umfassende Werkschau. Gezeigt werden rund 220 ikonische Fotografien aus über sechs Jahrzehnten. In internationalen Kampagnen unter anderem für Lufthansa\, Nikon\, Volkswagen und Erco hat Hans Hansen die Produktfotografie seit den 1960er Jahren revolutioniert und das kollektive Bildgedächtnis ganzer Generationen geprägt. Ergänzt wird die Schau durch Arbeiten\, die seine enge Zusammenarbeit mit Designer*innen wie Tapio Wirkkala sichtbar machen. Werkzeuge\, Korrespondenzen\, Skizzen\, Archivmaterial und ausgewählte Objekte aus seiner Privatsammlung eröffnen darüber hinaus vertiefende Einblicke in seinen Arbeitsprozess. Mit der jüngsten Werkserie „Analog“ (2024) richtet Hansen den Blick zugleich auf die eigenen fotografischen Gestaltungsmittel in seiner unverwechselbaren sachlich-minimalistischen Bildsprache; eigens für die Ausstellung entsteht zudem eine neue Fotoserie. \nWährend sich die Welt außerhalb des Studios fortwährend verändert\, herrscht im Studio eine konstante Ordnung: Alles hat seinen Platz. In seinen Stillleben reduziert Hans Hansen die Gegenstände auf das Wesentliche: Er ordnet\, zerlegt und strukturiert Formen\, Farben und Materialien. Seine Fotografien wirken zeitlos. Eines der bekanntesten Beispiele ist die Aufnahme eines in rund 7.000 Einzelteile zerlegten VW Golf (1988).
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LOCATION:MK&G Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg\, Steintorplatz\, Hamburg\, Hamburg\, 20099\, Deutschland
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SUMMARY:URBAN ART BIENNALE 2026
DESCRIPTION:Die URBAN ART BIENNALE ist weltweit eine der größten Werkschauen dieser anarchischen Kunstform jenseits herkömmlicher White Cube-Ästhetik. Seit 2011 wird alle zwei Jahre das gesamte Areal der Völklinger Hütte zum kongenialen Dialogpartner für die Kunst\, die sich aus Street Art und Graffiti entwickelt hat. \nNachdem die beiden letzten Biennalen weit in den Völklinger Stadtraum ausgegriffen haben\, liegt der Fokus 2026 räumlich und inhaltlich wieder stärker auf der Völklinger Hütte. Mehr Arbeiten als je zuvor entstehen in situ speziell für ihren Ort in der Hütte. Zahlreiche Künstler:innen treten mit ihren Werken direkt in Dialog mit der Architektur und der Geschichte des ehemaligen Eisenwerks. \n„Street Art und Graffiti haben sich in Reibung mit der Stadt und in Konkurrenz zu den dort schon bestehenden Botschaften entwickelt. Auch die heutige Urban Art braucht den Gegenspieler und Mitspieler — einen Ort\, von dessen räumlicher Struktur man sich inspirieren oder abgrenzen kann und auf dessen Geschichte die eigene Kunst reagiert. Die Völklinger Hütte bietet hierzu unzählige Möglichkeiten“\, sagt der Kurator der URBAN ART BIENNALE\, Frank Krämer. \nDer raue Charme der Möllerhalle oder der Sinteranlage treffen auf filigrane Stoffe und raumgreifende Installationen. NeSpoon spannt zwischen Sinteranlage und Möllerhalle ein fragiles Spinnennetz aus Häkeldeckchen\, der Graffiti-Pionier Boris Tellegen\, unter dem Künstlernamen DELTA für seine dreidimensional wirkenden Buchstaben bekannt\, überführt seine Räumlichkeit in eine gigantische zweifarbige Holzskulptur. \nIn Baptiste Debombourgs im wahrsten Sinne des Wortes facettenreicher Installation über die Arbeit und die Arbeiter der Völklinger Hütte spielt mit zerbrochenem Spiegelglas besetzte Kleidung eine zentrale Rolle. Der französische Künstler Milo sammelt Fingerabdrücke in der Stadt Völklingen und bringt sie per Kohlenstaub auf Papier in die Möllerhalle des Weltkulturerbes. Igor Ponosov übersetzt charakteristische Bewegungen der Hüttenarbeiter in eine Performance\, die den historischen Rhythmus des Werks zu neuem Leben erweckt. Und in den Jacken\, Hemden\, Hosen\, Röcken\, Tüchern und Mützen\, die Coco Bergholm in Anlehnung an Oberflächen des ehemaligen Eisenwerks und heutigen Weltkulturerbes von Rostrot bis Paradiesgrün gestaltet\, können die Besucher:innen in einer „Postindustrial Camouflage“ mit den Orten der Hütte regelrecht verschmelzen – HUETTECOUTURE eben! \nDie Faszination von Zugwaggons — die im Zentrum der Graffiti-Kultur standen und Haupttransportmittel in der Völklinger Hütte waren — manifestiert sich in der diesjährigen URBAN ART BIENNALE in Kunstinstallationen und einer Foto-Präsentation\, die die Kultur der urbanen Graffiti-Crews spiegelt und Street Art an entlegenen und unzugänglichen Orten für die Besucher:innen erlebbar macht.
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LOCATION:Weltkulturerbe Völklinger Hütte\, Rathausstraße 75-79\, Völklingen\, 66333\, Deutschland
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SUMMARY:Matthias Burba & Max Seeger. Die Welt in einem Sandkorn sehen
DESCRIPTION:Eröffnung am Freitag\, den 10. Juli 2026\, 19-21 Uhr\nIn Anwesenheit der Künstler \nEin Forensiker als Fotograf\, der sich einem der unscheinbarsten Materialien unserer Umwelt widmet. Die Ausstellung „Die Welt in einem Sandkorn sehen“ vereint die mikrofotografischen Arbeiten von Matthias Burba\, Synästhetiker\, mit einer interaktiven Videoarbeit von Max Seeger und erschließt Sand als vielschichtiges Bildfeld. Zwischen mikroskopischer Präzision\, subjektiver Wahrnehmung und medialer Übersetzung wird das Material zugleich als geologisches Archiv und als Träger ökologischer\, kultureller und historischer Prozesse sichtbar. \nMatthias Burba verbindet analytische Präzision mit subjektiver Erinnerung. Seine rund 800 weltweit gesammelten Sandproben bilden ein visuelles Archiv\, das über reine Dokumentation hinausgeht. Am Polarisationsmikroskop entwickelt er Bildkompositionen\, in denen Licht und Filter gezielt eingesetzt werden\, um spezifische Farb- und Strukturmerkmale der Sandkörner sichtbar zu machen. Diese sind nicht nur ästhetisch prägnant\, sondern geben auch Hinweise auf ihre mineralische Zusammensetzung und ermöglichen Rückschlüsse auf den jeweiligen Fundort. \nDie Arbeiten zeigen Sandkörner nicht als neutrale Objekte\, sondern als komplexe Formationen\, deren Farben\, Strukturen und Lichtbrechungen an abstrakte Malerei erinnern. Sichtbar wird ein geologisches Archiv\, geprägt von Millionen Jahren Verwitterung\, Bewegung und Transformation. Ausgangspunkt ist ein Vers von William Blake (1757–1827)\, der das Kleine als Spiegel des Großen begreift und hier in eine zeitgenössische Bildpraxis überführt wird. \nMit der partizipativen Filmarbeit Ingrained erweitert Max Seeger diese Perspektive um eine raumgreifende Dimension. Die Installation verschiebt den Blick vom einzelnen Korn hin zu größeren Zusammenhängen. Digitale Bildräume verbinden sich mit dokumentarischen Elementen zu einer visuellen Erzählung\, die den Stoff in seinen globalen Verflechtungen sichtbar macht. \nDiese künstlerischen Annäherungen an Sand stehen in deutlichem Kontrast zu seiner alltäglichen Nutzung als Rohstoff. Als Siliciumdioxid zählt er zu den meistverwendeten Ressourcen der Erde und bildet eine zentrale Grundlage moderner Technologien und Infrastrukturen. Er ist Ausgangsmaterial für Mikrochips\, Smartphones\, Solarzellen und optische Produkte und zugleich unverzichtbar für Bauprozesse\, von Betonherstellung bis hin zu Landaufschüttungen und Küstenbefestigungen. Dabei ist Sand kein universell einsetzbares Material\, seine spezifischen Eigenschaften entscheiden über seine Verwendbarkeit. \nMit der global steigenden Nachfrage wird Sand zunehmend zu einer knappen und umkämpften Ressource. In den vergangenen 20 Jahren sind die Preise um bis zu 6500 Prozent gestiegen. Der intensive Abbau führt vielerorts zu erheblichen ökologischen Schäden\, insbesondere durch die Zerstörung von Uferzonen und Stränden\, und verschärft zugleich die Gefährdung von Küstenregionen durch den steigenden Meeresspiegel.
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LOCATION:Alfred Ehrhardt Stiftung\, Auguststr. 75\, Berlin\, Berlin\, 10117\, Deutschland
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SUMMARY:Ausstellung "CSD - Vielfalt unserer Straßen"
DESCRIPTION:Das Projekt „CSD- Vielfalt unserer Straßen“ zeigt den Christopher Street Day in Lübbecke\, Detmold und Bielefeld. Die Menschen und Flaggen zeigen deutlich die Vielfalt\, Offenheit und Buntheit der Veranstaltung. Die Bilder der Ausstellungen wurden von mehreren Personen nach einem Aufruf eingereicht. In einem offenen Workshop wählte eine Gruppe aus der Community die Bilder im gemeinsamen Austausch aus.  \n\n\n\nEs entstanden drei einzigartige Ausstellungen mit Bildern\, die zum jeweiligen Ort passen. \n\n\nGemeinsam feiern sie die Sichtbarkeit des CSD auch abseits der Großstädte und seine Bedeutung für eine demokratische Gesellschaft. \n\n\n\nHier finden die Ausstellungen statt: \n\n\n\nMediothek Lübbecke \n\n\n20.07.-21.09.2026 \n\n\nEröffnung 20.7. 18 Uhr \n\n\nDi/Do/Fr 10–12 Uhr\,  \n\n\n13–18 Uhr  \n\n\nMi/Sa 10–13 Uhr  \n\n\n medio.luebbecke.de \n\n\n\nPUB:IT Detmold \n\n\n06.08.-10.09.2026 \n\n\nEröffnung 06.08. 18 Uhr \nÖffnungszeiten jeden Donnerstag 17-19 Uhr \n\n\nhttps://fit.detmold.de/jugend/pubit \n\n\n\nKunstraum Elsa\, Bielefeld \n\n\n14.08.-16.09.2026 \n\n\nEröffnung 14.08. 18 Uhr  \n\n\nÖffnungszeiten jeden Donnerstag 14-17 Uhr \n\n\nStille Stunde jeden Donnerstag 13-14 Uhr \n\n\nwww.elsa-art.de \n\n  \n\nBe Different  \n\n\nDie Gruppe Be Different hat sich im Septem­ber 2022 als private Initiative von queeren Menschen für queere Menschen gegründet. Das Ziel von Be Different ist es\, eine Anlauf­stelle für LGBTIQ+ Menschen\, deren Familien und Freund*innen im Raum Minden-Lübbecke und OWL anbieten zu können. Die gemein­samen Gruppentreffen\, Unternehmungen und Veranstaltungen sollen ein fester Bestandteil für die Community in Minden-Lübbecke sein und zu Austausch\, Förderung und Sichtbarkeit von LGBTIQ+ Menschen beitragen.  \n\n\n\nCSD Bielefeld  \n\n\nDer CSD Bielefeld wird von dem gemeinnüt­zigen Verein BIE Queer e.V. veranstaltet. Wir haben es uns zum Ziel gemacht queere Le­bensweisen sichtbar zu machen. Toleranz\, Akzeptanz und Respekt sind unsere Grund­pfeiler\, um die vielfältigen Lebensweisen in Bielefeld und Umgebung zu stärken. Mit Hilfe von ehrenamtlichem und politischem Enga­gement organisieren wir den Bielefelder CSD (Christopher Street Day). Wir setzen uns für die Menschenrechte ein und stehen ein gegen Rassismus und für die Vielfalt sexueller Ori­entierungen. \n\n\n\nCSD Lippe Der CSD Lippe findet seit 2023 in Detmold mit einer Demo und einem Straßenfest statt. Er ist bunt und laut. Jedes Jahr gibt es ein Bühnenprogramm mit Musik und Drag-Auftritten. Der CSD ist eine Veranstaltung der Liebe\, Gemeinschaft\, Offenheit und des Miteinander. \n\n\nKatharina Bosse (Projekt- und Workshopleitung) \n\n\nKatharina Bosse ist Fotokünstlerin und Professorin für Fotografie an der HSBI. Sie leitet den Kunstraum Elsa in Bielefeld und setzt sich in ihren Projekten für Sichtbarkeit von Frauen* und queeren Personen ein. „CSD – Vielfalt unserer Straßen“ wird von ihr an drei Orten jeweils in Zusammenarbeit mit der Community vor Ort durchgeführt: in Lübbecke\, Detmold und Bielefeld.  \n 
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LOCATION:Kunstraum Elsa\, Elsa-Brändström-Str. 13\, Bielefeld\, NRW\, 33602\, Deutschland
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SUMMARY:MADE IN DÜSSEL­DORF #8 IN SZENE GESETZT
DESCRIPTION:Was sehen wir\, wenn wir ein Bild betrachten? Und welchen Einfluss haben Raum und Zeit auf unsere Wahrnehmung der Wirklichkeit? \nFotografie und Bewegtbilder dienen längst nicht mehr nur als Abbilder der Realität oder als Dokumentation\, um Augenblicke langfristig festzuhalten. Die Künstler*innen der Ausstellung zeigen auf\, dass das Bild eine Konstruktion\, ein chemischer oder digitaler Prozess\, eine räumliche Behauptung oder ein sprachliches Fragment sein kann. \nMade in Düsseldorf #8 vereint unter dem Titel In Szene gesetzt Werke aus der Kunstsammlung der Stadtsparkasse Düsseldorf im Kunstpalast\, die das Spannungsfeld zwischen der Wirklichkeit und der menschlichen Wahrnehmung untersuchen. Mittels Fotografie\, Film\, Ton oder Skulptur hinterfragen die Künstler*innen die Möglichkeiten\, Realität abzubilden. Dabei machen sie Medien selbst zum Thema und offenbaren mithilfe verschiedener Strategien deren Potenziale\, Limitationen und Übersetzungsleistungen. Die künstlerische (De-)Konstruktion der Wirklichkeit eröffnet uns neue Perspektiven. \nGezeigt werden Werke von Jan Dibbets\, Simon Dybbroe Møller\, Andreas Gefeller\, Gudrun Kemsa\, Sophie Meuresch\, Steven Pippin\, Barbara Probst\, Amanda Ross-Ho und Juergen Staack. \nMade in Düsseldorf ist eine Ausstellungsreihe der Stadtsparkasse Düsseldorf in Kooperation mit dem Kunstpalast. Sie widmet sich zeitgenössischen Künstler*innen\, die durch ihr Studium\, ihren Wohnort oder durch künstlerische Inhalte in Verbindung mit Düsseldorf und dem Rheinland stehen. \nDie achte Ausstellung dieser Reihe wird kuratiert von Esther Breinig.
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LOCATION:Kunstpalast Düsseldorf\, Ehrenhof 4-5\, Düsseldorf\, NRW\, 40479\, Deutschland
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SUMMARY:NOT QUITE WHAT YOU SEE
DESCRIPTION:Die Projektklasse für künstlerisch-dokumentarische Fotografie unter der Leitung von Robin Hinsch lädt am 27.08. zur Vernissage in der Akademie für Fotografie ein. \nNicht alles ist\, was es auf den ersten Blick zu sein scheint. „Not quite what you see“ versammelt neun fotografische Positionen\, die sich zwischen Sichtbarem und Verborgenem\, Erinnerung und Gegenwart\, Körper und (Stadt-) Landschaft bewegen. Die Arbeiten folgen den Spuren von Transformation\, Zugehörigkeit und Verlust und machen erfahrbar\, wie eng persönliche Geschichten mit gesellschaftlichen und politischen Wirklichkeiten verwoben sind. In poetischen\, dokumentarischen und abstrakten Bildwelten eröffnen sie Räume\, in denen Fragen nach Identität\, Herkunft\, Heilung\, Geschlechterrollen und den Prägungen eines Ortes ebenso verhandelt werden wie Grenzen\, Familienverhältnisse und die Bedingungen unseres Zusammen-lebens. So entstehen Bilder\, die weniger Antworten geben\, als den Blick verschieben – auf das\, was sichtbar ist\, und auf das\, was sich erst im genauen Hinsehen offenbart. \nDie verschiedenen fotografischen Positionen sind im Austausch mit Robin Hinsch zu einem frei gewählten künstlerisch-dokumentarischen Thema konzipiert und fotografiert worden. Im monatlichen Turnus – in einer Mischung aus Vortrag und Kolloquium – wurden die Arbeiten innerhalb der 10-monatigen Projektklasse begleitet und die Ergebnisse in der Gruppe diskutiert. \nEs gibt Drinks und einen besonderen Food Art Apéro mit Speisen\, die eigens auf die ausgestellten Werke abgestimmt sind. Kommt vorbei! Wir freuen uns\, euch in der Akademie zu begrüßen. \nAusstellende Fotograf*innen:\nSandra Anna Christen\, Veronika Felder\, Uta Genilke\, Gina Kühn\, Miroslav Maric\, Jens Nommel\, Anaïs Perry\, Rixa Schwarz\, zan[ii] \nKuratorische Begleitung:\nJo Kühmstedt \nMit freundlicher Unterstützung durch:\nHahnemühle Fineart\, Saal Digital \nGeöffnet:\n28.08. – 02.09.26\, 11-15 Uhr\n03.09.+ 04.09.26\, 16-19 Uhr\n05.09.26\, 11-19 Uhr\n06.09.26\, 11-15 Uhr \nVernissage: Do\, 27.08.2026\, 19:00 \nRundgang: So\, 30.08.2026\, 15:00 \nTalk: Sa\, 05.09.2026\, 18:00\nmoderiert von Oskar Piegsa / DIE ZEIT
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LOCATION:Akademie für Fotografie\, Hasselbrookstraße 25\, Hamburg\, Hamburg\, 22089\, Deutschland
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SUMMARY:I Want This House to Be Haunted
DESCRIPTION:Annika Weertz’ Ausstellung ‚I Want This House to Be Haunted‘ entfaltet sich rund um ihr Elternhaus in Westdeutschland\, das ihr als Bühne dient\, um persönliche Erinnerungen und ihre Verbundenheit mit dem Ort ihrer Kindheit zu erkunden. Die zwischen 2021 und 2025 entstandenen Fotografien fügen sich zu einer nichtlinearen Reise durch Trennung\, Trauer und familiären Wandel und zeigen\, wie unvorhersehbar Erinnerungen und Reflexionen auftauchen. Die Ausstellung vereint ruhige Landschaften\, Stillleben des Alltags sowie vieldeutige Porträts der Künstlerin und ihrer Familie\, darunter ihres verstorbenen Vaters\, und bewegt sich zwischen Zärtlichkeit und Konfrontation. Intim und universell laden die Fotografien dazu ein\, in die emotionale Welt der Künstlerin einzutauchen\, und geben Anlass zur Reflexion.
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LOCATION:Galerie Bohai e.V.\, Schwarzer Bär 6\, Hannover\, 30449\, Deutschland
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SUMMARY:porous
DESCRIPTION:porous beschreibt einen Zustand der Durchlässigkeit. Eine Oberfläche\, die nicht abschließt\, sondern Spuren aufnimmt und weitergibt. \nDie fotografischen Arbeiten nähern sich diesem Zustand auf metaphorische Weise. Sie sind tastend – in fragmentarischen Momentaufnahmen ebenso wie in bewusst konstruierten Situationen. Sichtbares und Verborgenes oder Natürliches und Artifizielles überlagern sich und erzeugen Bildräume\, die weniger dokumentieren als andeuten. Fotografie wird hier zum Mittel der Annäherung an Zustände\, die sich einer klaren Verortung entziehen. \nTeilweise entstehen sie aus verschwommenen Kindheitserinnerungen\, Gefühlen und inneren Bildern\, deren Ursprung sich oft nicht mehr eindeutig bestimmen lässt. Es sind Motive\, die sich unbewusst immer wieder in unsere Bildwelt einschreiben und unsere Wahrnehmung prägen. Die Arbeiten folgen diesen Spuren\, ohne sie eindeutig aufzulösen oder zu erklären. \nSie laden dazu ein\, Lücken zuzulassen und das Eigene zwischen den Bildern zu entdecken. porous versteht Erinnerung nicht als Archiv\, sondern als lebendigen Prozess. \n„Fountains“ ist eine Kollaboration der Fotografinnen Nora Lina Merten und Kathleen Pracht. Ihre Zusammenarbeit entwickelte sich während ihres Studiums der Fotografie am Lette-Verein Berlin (2015–2018)\, wo sie eine Gemeinsamkeit in ihrer bildlichen Sprache entdeckten: das Interesse an der poetischen Dimension der Welt – im permanenten Wandel. \nBeide Künstlerinnen richten ihren Blick hauptsächlich auf gefundene und inszenierte Stillleben und setzen dabei ihre Fotografien in den Dialog. In ihren Arbeiten untersuchen sie Spannungsfelder zwischen Natürlichkeit und Künstlichkeit und machen Bewegungen\, Transformationen und Prozesse innerhalb der sie umgebenen Welt sichtbar.
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LOCATION:Studio II\, Schleusenstraße 35\, Woltersdorf\, 15563\, Deutschland
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SUMMARY:Preis des Kunstvereins Hannover
DESCRIPTION:Seit 1983 fördert der Kunstverein zusammen mit Partner:innen jüngere Positionen durch drei Aufenthaltsstipendien. Die Ausstellung zu jenem Preis des Kunstvereins präsentiert – im zweijährlichem Rhythmus – neue Arbeiten der Residents. 2026 zeigen die Künstler:innen Aria Farajnezhad\, Jonas Höschl und Jana Piotrowski als jüngste Preisträger:innen neue Arbeiten. \nDrei Künstler:innen\, drei Perspektiven auf zeitgenössische Formen des Widerstands: Die Ausstellung präsentiert die Arbeiten von Aria Farajnezhad\, Jonas Höschl und Jana Piotrowski\, den jüngsten Preisträger:innen des Preises des Kunstvereins Hannover – einem der traditionsreichsten Residenz- und Förderprogramme für junge Künstler:innen in Norddeutschland. \nAusgehend von Anna Lowenhaupt Tsings viel beachteter Schrift Der Pilz am Ende der Welt: Über die Möglichkeit von Leben in den Ruinen des Kapitalismus (2015) zeigt die Ausstellung künstlerische Positionen\, die sich mit der Möglichkeit von Leben und Widerstand in den Ruinen bestehender Systeme befassen. Tsing entwirft anhand des Matsutake-Pilzes\, der in gestörten\, vom Menschen geprägten Umgebungen gedeiht\, ein Modell von Resilienz\, das nicht außerhalb kapitalistischer Strukturen und ihrer Geschichte entsteht\, sondern aus deren Überresten heraus.\nDiese fungale Metaphorik beschreibt eine Form politischer Opposition\, die sich nicht explizit lesbar darstellt. Anstatt sich jenseits bestehender Systeme zu positionieren\, operiert sie von innen heraus – durch Persistenz\, Infiltration und Verflechtung – und passt sich den Strukturen an\, die sie zugleich durchdringt. Anstatt Widerstand als Bruch oder Intervention von außen zu verstehen\, erforschen die Künstler:innen der Ausstellung spezifische Formen von Beharrlichkeit und Aushandlung innerhalb der Strukturen\, in denen sie agieren. In ihren unterschiedlichen künstlerischen Praktiken reflektieren die drei Positionen Macht\, Sichtbarkeit und die Möglichkeiten politischen Handelns unter gegenwärtigen gesellschaftlichen Bedingungen.
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SUMMARY:August Sander. Lanschaft. Architektur. Portrait. Facetten eines Werkes. Teil 1: Landschaft
DESCRIPTION:Zum 150. Geburtstag von August Sander und 100 Jahre nach seiner wegweisenden Ausstellung im Kölnischen Kunstverein startet die Galerie Julian Sander den dreiteiligen Ausstellungszyklus Architektur Landschaft Portrait. Den Auftakt bildet Facetten eines Werkes – Teil 1: Landschaft (5. September–19. Dezember 2026) mit selten gezeigten Vintage-Abzügen seiner atmosphärischen Rheinlandschaften. Die Ausstellung eröffnet einen neuen Blick auf Sander als Meister der Landschaftsfotografie – zwischen dokumentarischer Präzision und romantischer Bildsprache.
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LOCATION:Galerie Julian Sander\, Bonner Str. 82\, Köln\, NRW\, 50677\, Deutschland
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SUMMARY:Rhizome
DESCRIPTION:Im Rahmen der Berlin Art Week 2026 präsentiert Persons Projects voller Stolz Rhizome\, eine Einzelausstellung von Paweł Książek\, in der Schwarz-Weiß-Zeichnungen aus seiner Serie Narrations zusammen mit einer Auswahl seiner neuen Gemälde gezeigt werden. Die Ausstellung präsentiert sich eher als eine Sammlung von Ideen\, Bildern und Assoziationen denn als eine einzige\, lineare Geschichte. In den Werken treten Bild und Text in einen vielschichtigen Dialog und eröffnen einen Raum\, in dem das Visuelle und das Schriftliche in einem Spannungs- und Resonanzverhältnis zueinander stehen. Książeks meisterhafte Beherrschung sowohl der Zeichenkunst als auch der Malerei durchzieht die gesamte Ausstellung. Durch seine Linienführung\, Tongebung und Licht verleiht er seinen Arbeiten eine außergewöhnliche Intensität und eindringliche Präsenz.
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LOCATION:Persons Projects\, Lindenstraße 35\, Berlin\, 10969\, Deutschland
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SUMMARY:BOOK LAUNCH: Kolsky von Tanya Sharapova
DESCRIPTION:„The Kolsky book is the final result of five years spent on the Kola Peninsula\, a place that became\, for me\, a mirror of something bigger: a shift happening quietly across Russia. I photographed the Kola Peninsula from 2019 to 2024\, until it no longer felt safe to continue. I’ve built the story out of intimate portraits\, landscapes\, and small details of a snowy world near the Arctic Circle.\nThe book includes color images\, shot on a film camera\, along with archival images found in local homes and abandoned buildings.“ \nKolsky will be published by Kult Books as a 20×25 cm hardcover book\, with a first edition limited to 500 copies. The essay for the book\, ‚It Is Not That Straightforward\,‘ is written by Andrei Zavadski. Design by Tanya Sharapova and Janne Riikonen.\nEditing by Tanya Sharapova and Janne Riikonen.\nThe Kolsky project was made possible with the support of VG Bild-Kunst/Stiftung Kulturwerk\, Innovate Grant\, and Friedrich-Ebert-Stiftung.
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LOCATION:AFF GALERIE\, Kochhannstrasse 14\, Berlin\, Berlin\, 10249\, Deutschland
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DESCRIPTION:Im Rahmen der Berlin Art Week 2026 präsentiert Persons Projects voller Stolz Rhizome\, eine Einzelausstellung von Paweł Książek\, in der Schwarz-Weiß-Zeichnungen aus seiner Serie Narrations zusammen mit einer Auswahl seiner neuen Gemälde gezeigt werden. Die Ausstellung präsentiert sich eher als eine Sammlung von Ideen\, Bildern und Assoziationen denn als eine einzige\, lineare Geschichte. In den Werken treten Bild und Text in einen vielschichtigen Dialog und eröffnen einen Raum\, in dem das Visuelle und das Schriftliche in einem Spannungs- und Resonanzverhältnis zueinander stehen. Książeks meisterhafte Beherrschung sowohl der Zeichenkunst als auch der Malerei durchzieht die gesamte Ausstellung. Durch seine Linienführung\, Tongebung und Licht verleiht er seinen Arbeiten eine außergewöhnliche Intensität und eindringliche Präsenz.
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LOCATION:Persons Projects\, Lindenstraße 35\, Berlin\, 10969\, Deutschland
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SUMMARY:24FPS - Fotografie im Film - Baldiga
DESCRIPTION:Baldiga – Entsichertes Herz\nWest-Berlin 1979. Jürgen Baldiga\, Sohn eines Essener Bergmanns\, ist gerade in die Stadt gezogen und beschließt\, Künstler zu werden. Er arbeitet als Stricher und Koch\, schreibt Gedichte und Tagebuch. Mit seiner HIV-Infektion entdeckt er 1984 die Fotografie. Seine Bilder sollen die Zeit anhalten und die Wirklichkeit einfangen: Sie zeigen seine Freunde und Lover\, wilden Sex und das Leben auf der Straße und immer wieder die lustvollen Tunten des Schwulenclubs SchwuZ\, die zu seiner Wahlfamilie werden. Zwischen Verzweiflung und Begehren\, Auflehnung und unbändigem Überlebenswillen wird Baldiga im Angesicht des nahen eigenen Todes zum Chronisten der West-Berliner Subkultur. Als er 1993 im Alter von 34 Jahren stirbt\, hinterlässt er tausende Fotografien und 40 Tagebücher – ein einzigartiges künstlerisches Vermächtnis. \nDer Film ist ein Porträt eines radikalen und komplexen Künstlers – und der sagenumwobenen schwulen West-Berliner Szene der 80er und frühen 90er Jahre\, die Baldiga so einfühlsam und authentisch fotografisch einfing wie niemand sonst. \nDeutschland 2024\, 92 min\, deutsche Originalfassung | FSK: 16\nRegie: Markus Stein | Drehbuch: Ringo Rösener\nFotos: Jürgen Baldiga \nFotografie und Film sind untrennbar miteinander verbunden. Nach der Erstellung der ersten Fotografie im Jahr 1826 durch Joseph Niépce dauerte es noch etwa 50 Jahre\, bis Eadweard Muybridge Fotografien eines galoppierenden Pferdes anfertigte. Es war das erste Mal\, dass Bewegung fotografisch festgehalten wurde. 1895 dann stellten die Brüder Lumiéres ein Gerät vor\, welches Filme nicht nur aufnehmen\, sondern auch kopieren und vorführen konnte. Der Grundstein für den Kinofilm war gelegt. \n24FPS – Fotografie im Film ist ein ehrenamtliches\, europaweit einzigartiges Projekt von fotografie- und filmbegeisterten Menschen des Vereins „dienacht e.V.“\, die allen Interessierten – unabhängig von der jeweiligen finanziellen Situation – Zugang zu verschiedenen fotografischen Themen ermöglichen möchten. \nIn unserem Programm decken wir die Vielfalt des Themas sowohl mit Dokumentar- als auch Spielfilmen ab\, zeigen Portraits einzelner Fotograf:innen\, bewegen uns zwischen sozio-politischen Themen\, Geschichte\, Kunst sowie Reportage und bemühen uns um Vielfalt aus allen Regionen der Erde. \n24FPS – Fotografie im Film ist eine Filmreihe\, die monatlich stattfindet. Filmemacher:innen und Expert:innen sind regelmäßig für einen Austausch zu Gast. Der Eintritt ist auf Spendenbasis. \nWir laden Euch ein\, 24FPS – Fotografie im Film gemeinsam zu erleben und freuen uns sehr auf Euer Kommen!
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LOCATION:Luru Kino in der Leipziger Baumwollspinnerei\, Spinnereistr. 7\, Leipzig\, 04179\, Deutschland
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SUMMARY:Fotobuchclub Leipzig
DESCRIPTION:Wir treffen uns einmal im Monat\, um Fotobücher zu entdecken\, zu hinterfragen und schätzen zu lernen – eine einzigartige Form des visuellen Geschichtenerzählens. Der Club verfolgt einen offenen und partizipativen Ansatz und lädt alle zur Teilnahme ein\, unabhängig von deinem Hintergrund oder Erfahrung. Die Teilnahme ist kostenlos. \nEs ist einfach:\n1. Bring ein Buch mit\n2. Stelle das Buch kurz vor\n3. Lass uns darüber diskutieren \nDie erste (und einzige) Regel des Fotobuchclubs lautet: keine Bücher mit deinen eigenen Fotos. \nFragen zur Entstehung von Fotobüchern\, Erfahrungsaustausch\, Plaudereien über die Fotobuch-Szene sind erwünscht – lass uns entspannt mit Fotobuchmacher*innen und Fotobuchliebhaber*innen unterhalten\, ob allgemein oder thematisch.
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LOCATION:HALLE 14 – Zentrum für zeitgenössische Kunst in der Leipziger Baumwollspinnerei\, Spinnereistr. 7\, Leipzig\, Sachsen\, 04179\, Deutschland
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SUMMARY:Berlin Fotografien 1979–2025
DESCRIPTION:Eine Gruppenausstellung mit Fotografien von\nMiron Zownir\, Andreas Rost\, Holger Biermann und Christian Reister \nWie dokumentiert man eine Stadt\, die sich ständig selbst überschreibt? Vom 24. September bis 27. November 2026 gibt die Gruppenausstellung in den Räumen von Das Foto Image Factory eine sehr persönliche Antwort auf diese Frage. Der Berliner Fotograf Christian Reister kuratiert auf konzentrierten 20 laufenden Metern ein visuelles Destillat aus 46 Jahren urbaner Dokumentarfotografie. Es ist kein distanzierter akademischer Abriss\, sondern eine subjektive Zeitreise durch seine Wahlheimat – gerahmt von den Werken seiner prägendsten Weggefährten. \nAls Christian Reister 1997 in Berlin aufschlug\, war er selbst noch kein Fotograf und Miron Zownirs West-Berliner Straßenszenen schon fast zwanzig Jahre alt. Es sind diese rohen Fotografien von Zownir aus dem Jahr 1979 die die Ausstellung eröffnen – ein kompromissloser Blick auf die Ränder der Gesellschaft\, dessen Wucht bis heute unerreicht bleibt. \nIn der zerrissenen Nach-Wendezeit der 90er Jahre fängt Andreas Rost die tektonischen Verschiebungen der Stadt ein. Geprägt durch seine ostdeutsche Biografie\, als Arno-Fischer-Schüler und Absolvent der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig\, blickt er mit präzisem\, subjektiv-dokumentarischem Gespür auf das zusammenwachsende Berlin. Eine seiner Aufnahmen in der Ausstellung zeigt einen Nachtwandler\, der mit seiner Bettdecke auf die U-Bahn wartet. Im übertragenen Sinn könnte dieser ziellose Mann der frisch in Berlin gestrandete Christian Reister sein. Das Bild entstand wenige Jahre\, bevor Reister Rost als Lehrer in seinem ersten Fotoseminar kennenlernen sollte. \nSeit Anfang der Nullerjahre lebt und fotografiert Holger Biermann in Berlin. Reister stellte dessen Arbeiten gleich dreimal in seinem Schaufensterprojekt Fenster61 aus. Biermann ist wie Reister und Zownir einer der wenigen\, die seit dieser Zeit konstant als Straßenfotografen in der Stadt aktiv geblieben sind. Als genauer Beobachter übersetzt er den flüchtigen Alltag der Straße in eine pointierte\, von der amerikanischen Street Photography geprägte Bildsprache. \nChristian Reister selbst ergänzt die Schau mit seiner unverkennbaren Ästhetik. Seine kontrastreichen\, körnigen Schwarzweißfotografien verdichten die melancholische Atmosphäre der Berliner Nächte und bilden zugleich das visuelle Bindeglied der Ausstellung. \nDie Ausstellung folgt keiner vollständigen Geschichte Berlins – wie könnte sie auch. Sie versammelt vielmehr vier eigenständige fotografische Positionen\, die sich über fast fünf Jahrzehnte hinweg gegenseitig ergänzen\, auf einander aufbauen\, sich widersprechen und fortschreiben. \nDas Foto Image Factory nimmt mit dieser Ausstellung eine hauseigene Tradition wieder auf: Relevante Fotokunst wird hier nicht nur auf höchstem Niveau gedruckt\, sondern auch an den eigenen Galeriewänden präsentiert und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
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LOCATION:Das Foto Image Factory\, Wilhelmstraße 118\, Berlin\, 10963\, Deutschland
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SUMMARY:Andreas Bleckmann | Rock-A-Nore Portraits
DESCRIPTION:Diese Ausstellung markiert das Debüt des aus Münster stammenden Fotografen Andreas Bleckmanns sowie die erste Präsentation einer Reihe von Arbeiten\, die in den letzten fünf Jahren in Rock-A-Nore\, in der Nähe\nseines Wohnorts Hastings an der Südküste Englands\, entstanden sind. Bleckmanns fotografische Arbeiten bilden eine visuelle Studie\, in der er sich intensiv mit der Darstellung des Menschen auseinandersetzt.\nIntuitiv portraiert Bleckmann sowohl Mitglieder der Fischergemeinde als auch Besucher und Passanten. Im Zusammenspiel mit der Küstenlandschaft thematisiert er den Kontrast zwischen der tief verwurzelten Beständigkeit der Fischer und der flüchtigen Präsenz der Besucher\, eingebettet in den natürlichen Rhythmes von Ebbe und Flut des Ärmelkanals.
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LOCATION:Emsdettener Kunstverein\, Friedrichstraße 3\, Emsdetten\, 48282\, Deutschland
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DESCRIPTION:Diese Ausstellung markiert das Debüt des aus Münster stammenden Fotografen Andreas Bleckmanns sowie die erste Präsentation einer Reihe von Arbeiten\, die in den letzten fünf Jahren in Rock-A-Nore\, in der Nähe\nseines Wohnorts Hastings an der Südküste Englands\, entstanden sind. Bleckmanns fotografische Arbeiten bilden eine visuelle Studie\, in der er sich intensiv mit der Darstellung des Menschen auseinandersetzt.\nIntuitiv portraiert Bleckmann sowohl Mitglieder der Fischergemeinde als auch Besucher und Passanten. Im Zusammenspiel mit der Küstenlandschaft thematisiert er den Kontrast zwischen der tief verwurzelten Beständigkeit der Fischer und der flüchtigen Präsenz der Besucher\, eingebettet in den natürlichen Rhythmes von Ebbe und Flut des Ärmelkanals.
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DESCRIPTION:Eine Gruppenausstellung mit Fotografien von\nMiron Zownir\, Andreas Rost\, Holger Biermann und Christian Reister \nWie dokumentiert man eine Stadt\, die sich ständig selbst überschreibt? Vom 24. September bis 27. November 2026 gibt die Gruppenausstellung in den Räumen von Das Foto Image Factory eine sehr persönliche Antwort auf diese Frage. Der Berliner Fotograf Christian Reister kuratiert auf konzentrierten 20 laufenden Metern ein visuelles Destillat aus 46 Jahren urbaner Dokumentarfotografie. Es ist kein distanzierter akademischer Abriss\, sondern eine subjektive Zeitreise durch seine Wahlheimat – gerahmt von den Werken seiner prägendsten Weggefährten. \nAls Christian Reister 1997 in Berlin aufschlug\, war er selbst noch kein Fotograf und Miron Zownirs West-Berliner Straßenszenen schon fast zwanzig Jahre alt. Es sind diese rohen Fotografien von Zownir aus dem Jahr 1979 die die Ausstellung eröffnen – ein kompromissloser Blick auf die Ränder der Gesellschaft\, dessen Wucht bis heute unerreicht bleibt. \nIn der zerrissenen Nach-Wendezeit der 90er Jahre fängt Andreas Rost die tektonischen Verschiebungen der Stadt ein. Geprägt durch seine ostdeutsche Biografie\, als Arno-Fischer-Schüler und Absolvent der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig\, blickt er mit präzisem\, subjektiv-dokumentarischem Gespür auf das zusammenwachsende Berlin. Eine seiner Aufnahmen in der Ausstellung zeigt einen Nachtwandler\, der mit seiner Bettdecke auf die U-Bahn wartet. Im übertragenen Sinn könnte dieser ziellose Mann der frisch in Berlin gestrandete Christian Reister sein. Das Bild entstand wenige Jahre\, bevor Reister Rost als Lehrer in seinem ersten Fotoseminar kennenlernen sollte. \nSeit Anfang der Nullerjahre lebt und fotografiert Holger Biermann in Berlin. Reister stellte dessen Arbeiten gleich dreimal in seinem Schaufensterprojekt Fenster61 aus. Biermann ist wie Reister und Zownir einer der wenigen\, die seit dieser Zeit konstant als Straßenfotografen in der Stadt aktiv geblieben sind. Als genauer Beobachter übersetzt er den flüchtigen Alltag der Straße in eine pointierte\, von der amerikanischen Street Photography geprägte Bildsprache. \nChristian Reister selbst ergänzt die Schau mit seiner unverkennbaren Ästhetik. Seine kontrastreichen\, körnigen Schwarzweißfotografien verdichten die melancholische Atmosphäre der Berliner Nächte und bilden zugleich das visuelle Bindeglied der Ausstellung. \nDie Ausstellung folgt keiner vollständigen Geschichte Berlins – wie könnte sie auch. Sie versammelt vielmehr vier eigenständige fotografische Positionen\, die sich über fast fünf Jahrzehnte hinweg gegenseitig ergänzen\, auf einander aufbauen\, sich widersprechen und fortschreiben. \nDas Foto Image Factory nimmt mit dieser Ausstellung eine hauseigene Tradition wieder auf: Relevante Fotokunst wird hier nicht nur auf höchstem Niveau gedruckt\, sondern auch an den eigenen Galeriewänden präsentiert und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
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SUMMARY:ungerahmt.art 2026
DESCRIPTION:Das Düsseldorfer studio KuDu lädt erneut zur Gruppenausstellung „ungerahmt.art“ ein: Vom 9. bis 18. Oktober 2026 steht die Galerie in Flingern wieder ganz im Zeichen der konzentrierten Kunstbetrachtung. Das Konzept rückt drei Aspekte in den Mittelpunkt: die Arbeit mit kleinen Formaten\, den Werkstoff Papier und den bewussten Verzicht auf rahmende Elemente. \nDie Vernissage beginnt am Freitag\, den 9. Oktober 2026\, um 18 Uhr in der Hubbelrather Str. 2 in Düsseldorf-Flingern. Auch in diesem Jahr führt der Kölner Kunsthistoriker und Künstler Dr. Wolfgang Stöcker um 19 Uhr in die Werkschau ein. Kuratiert wird die jährliche Ausstellungsreihe auch 2026 von Bettina Guckler und Thomas Klingberg.
URL:https://diemotive.de/event/ungerahmt-art-2026/
LOCATION:studio KuDu\, Hubbelrather Straß 2\, Düsseldorf\, 40233\, Deutschland
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DESCRIPTION:Das Düsseldorfer studio KuDu lädt erneut zur Gruppenausstellung „ungerahmt.art“ ein: Vom 9. bis 18. Oktober 2026 steht die Galerie in Flingern wieder ganz im Zeichen der konzentrierten Kunstbetrachtung. Das Konzept rückt drei Aspekte in den Mittelpunkt: die Arbeit mit kleinen Formaten\, den Werkstoff Papier und den bewussten Verzicht auf rahmende Elemente. \nDie Vernissage beginnt am Freitag\, den 9. Oktober 2026\, um 18 Uhr in der Hubbelrather Str. 2 in Düsseldorf-Flingern. Auch in diesem Jahr führt der Kölner Kunsthistoriker und Künstler Dr. Wolfgang Stöcker um 19 Uhr in die Werkschau ein. Kuratiert wird die jährliche Ausstellungsreihe auch 2026 von Bettina Guckler und Thomas Klingberg.
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SUMMARY:Fotobuchclub Leipzig
DESCRIPTION:Wir treffen uns einmal im Monat\, um Fotobücher zu entdecken\, zu hinterfragen und schätzen zu lernen – eine einzigartige Form des visuellen Geschichtenerzählens. Der Club verfolgt einen offenen und partizipativen Ansatz und lädt alle zur Teilnahme ein\, unabhängig von deinem Hintergrund oder Erfahrung. Die Teilnahme ist kostenlos. \nEs ist einfach:\n1. Bring ein Buch mit\n2. Stelle das Buch kurz vor\n3. Lass uns darüber diskutieren \nDie erste (und einzige) Regel des Fotobuchclubs lautet: keine Bücher mit deinen eigenen Fotos. \nFragen zur Entstehung von Fotobüchern\, Erfahrungsaustausch\, Plaudereien über die Fotobuch-Szene sind erwünscht – lass uns entspannt mit Fotobuchmacher*innen und Fotobuchliebhaber*innen unterhalten\, ob allgemein oder thematisch.
URL:https://diemotive.de/event/fotobuchclub-leipzig-4/
LOCATION:HALLE 14 – Zentrum für zeitgenössische Kunst in der Leipziger Baumwollspinnerei\, Spinnereistr. 7\, Leipzig\, Sachsen\, 04179\, Deutschland
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SUMMARY:24FPS - Fotografie im Film - Make it look real
DESCRIPTION:Make it Look Real \n„Es muss echt aussehen“\, drängen die Kunden eines pakistanischen Fotostudios den Fotografen. Sie wollen Bilder von sich mit Waffen oder auf Motorrädern – Dinge\, die sie nicht besitzen. Also werden ihre Fotos auf Stockbilder montiert: eine verkaufte Lüge\, die zugleich echte Träume offenbart. \nFotojournalist Danial Shah nutzt das Falsche\, um Wahres sichtbar zu machen. Während ein Fotograf Bilder retuschiert\, sprechen sie über Colorismus\, den Wunsch auszuwandern und den Völkermord an den Hazara. \nDer eine lebt von gefälschten Fotos\, der andere verkauft realistische Aufnahmen an Zeitungen wie die New York Times. Trotz gegensätzlichem Umgang mit der Realität verschwimmen die Grenzen: Sie richten die Kameras aufeinander – und werden so zum Gegenstand der Arbeit des jeweils anderen. \nPakistan\, Belgien\, Niederlande 2024\, 68 min\, Paschtu\, Urdu\, Hazargi Originalfassung mit englischen Untertiteln | FSK: 12 (Eigeneinschätzung)\nRegie: Danial Shah | Mit: Muhammad Sakhi\nFotos: Stills aus Make It Look Real \n› Leipzig-Premiere \nFotografie und Film sind untrennbar miteinander verbunden. Nach der Erstellung der ersten Fotografie im Jahr 1826 durch Joseph Niépce dauerte es noch etwa 50 Jahre\, bis Eadweard Muybridge Fotografien eines galoppierenden Pferdes anfertigte. Es war das erste Mal\, dass Bewegung fotografisch festgehalten wurde. 1895 dann stellten die Brüder Lumiéres ein Gerät vor\, welches Filme nicht nur aufnehmen\, sondern auch kopieren und vorführen konnte. Der Grundstein für den Kinofilm war gelegt. \n24FPS – Fotografie im Film ist ein ehrenamtliches\, europaweit einzigartiges Projekt von fotografie- und filmbegeisterten Menschen des Vereins „dienacht e.V.“\, die allen Interessierten – unabhängig von der jeweiligen finanziellen Situation – Zugang zu verschiedenen fotografischen Themen ermöglichen möchten. \nIn unserem Programm decken wir die Vielfalt des Themas sowohl mit Dokumentar- als auch Spielfilmen ab\, zeigen Portraits einzelner Fotograf:innen\, bewegen uns zwischen sozio-politischen Themen\, Geschichte\, Kunst sowie Reportage und bemühen uns um Vielfalt aus allen Regionen der Erde. \n24FPS – Fotografie im Film ist eine Filmreihe\, die monatlich stattfindet. Filmemacher:innen und Expert:innen sind regelmäßig für einen Austausch zu Gast. Der Eintritt ist auf Spendenbasis. \nWir laden Euch ein\, 24FPS – Fotografie im Film gemeinsam zu erleben und freuen uns sehr auf Euer Kommen!
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LOCATION:Luru Kino in der Leipziger Baumwollspinnerei\, Spinnereistr. 7\, Leipzig\, 04179\, Deutschland
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SUMMARY:24FPS - Fotografie im Kurzfilm
DESCRIPTION:24FPS – Fotografie im Kurzfilm\nThe Spectacle ist eine kurze Dokumentation\, die die Welt des modernen Tourismus erkundet. Gedreht an verschiedenen Orten in Europa\, zeigt der Film die Verwandlung ruhiger Landschaften in belebte Touristenattraktionen. Was wird inmitten der inszenierten Momentaufnahmen unserer Reisen tatsächlich noch wirklich gesehen und empfunden? \nSE 2024\, 20 Min\, OmeU\, Regie: Yasmin van Dorp \nHallo Aslı ist eine stille Reflexion einer Beziehung und geht der Frage nach\, was es braucht\, um sich darin wohl zu fühlen. \nDE 2023\, 7 Min\, OmeU\, Regie: Josh Kern \nLetizia Battaglia: Amore Amaro. Mit fast vierzig Jahren ließ die dreifache Mutter Letizia Battaglia (1935–2022) alles hinter sich\, um Fotojournalistin zu werden. Mit außergewöhnlicher Intensität dokumentierte sie Palermo – den brutalen Einfluss der Cosa Nostra ebenso wie den Alltag seiner Bewohner. In diesem intimen Porträt erzählt sie ihre Geschichte anhand ihrer bekanntesten Fotografien. \nIT 2012\, 27 Min\, OmeU\, Regie: Francesco G. Raganato. \nThe World‘s Smallest Film Company. Es gab Kodak\, Fujifilm und Ilford – und jetzt Lomig Perrotin in seiner Küche. Ganz allein entwickelte er seinen eigenen Film namens Washi\, vom persönlichen Experiment bis zur Massenproduktion. Heute ist sein handgemachter Film stark gefragt. \nFR 2015\, 26 Min\, OmeU\, Regie: Thomas Goupille. Teil der The Darkroom Rumour-Sammlung \nFoto: Still aus The Spectacle \nFotografie und Film sind untrennbar miteinander verbunden. Nach der Erstellung der ersten Fotografie im Jahr 1826 durch Joseph Niépce dauerte es noch etwa 50 Jahre\, bis Eadweard Muybridge Fotografien eines galoppierenden Pferdes anfertigte. Es war das erste Mal\, dass Bewegung fotografisch festgehalten wurde. 1895 dann stellten die Brüder Lumiéres ein Gerät vor\, welches Filme nicht nur aufnehmen\, sondern auch kopieren und vorführen konnte. Der Grundstein für den Kinofilm war gelegt. \n24FPS – Fotografie im Film ist ein ehrenamtliches\, europaweit einzigartiges Projekt von fotografie- und filmbegeisterten Menschen des Vereins „dienacht e.V.“\, die allen Interessierten – unabhängig von der jeweiligen finanziellen Situation – Zugang zu verschiedenen fotografischen Themen ermöglichen möchten. \nIn unserem Programm decken wir die Vielfalt des Themas sowohl mit Dokumentar- als auch Spielfilmen ab\, zeigen Portraits einzelner Fotograf:innen\, bewegen uns zwischen sozio-politischen Themen\, Geschichte\, Kunst sowie Reportage und bemühen uns um Vielfalt aus allen Regionen der Erde. \n24FPS – Fotografie im Film ist eine Filmreihe\, die monatlich stattfindet. Filmemacher:innen und Expert:innen sind regelmäßig für einen Austausch zu Gast. Der Eintritt ist auf Spendenbasis. \nWir laden Euch ein\, 24FPS – Fotografie im Film gemeinsam zu erleben und freuen uns sehr auf Euer Kommen!
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LOCATION:Luru Kino in der Leipziger Baumwollspinnerei\, Spinnereistr. 7\, Leipzig\, 04179\, Deutschland
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SUMMARY:24FPS - Fotografie im Film - Tish
DESCRIPTION:Die Fotografin Tish Murtha dokumentierte auf einfühlsame Weise die brutalen Auswirkungen des Thatcherismus im Norden Englands\, konnte jedoch der Armut und Ungleichheit\, die sie mit ihrer Arbeit sichtbar gemacht hat\, selbst nicht entkommen. \nAngetrieben vom Wunsch\, die Folgen der Deindustrialisierung für die Arbeiter im Nordosten Englands in den 1970er- und 1980er-Jahren fotografisch festzuhalten\, nutzte Tish Murtha ihre Kamera\, um die gesellschaftliche Spaltung auf eine sehr empathische Weise darzustellen. Sie war überzeugt davon\, dass dokumentarische Fotografie soziale Benachteiligung sichtbar machen und hinterfragen kann. Trotz früher Anerkennung für ihre Arbeit gelang es ihr nicht\, ihren Lebensunterhalt mit der Fotografie zu verdienen. Sie starb mit nur 56 Jahren an den Folgen eines Aneurysmas. \nGroßbritannien 2023\, 90 Minuten\, Originalfassung | FSK: 12\nRegie: Paul Sng | Mit: Maxine Peake\, Shin-Fei Chen\, Ella Murtha\nFoto: Still aus Tish \n› Deutschlandpremiere \nFotografie und Film sind untrennbar miteinander verbunden. Nach der Erstellung der ersten Fotografie im Jahr 1826 durch Joseph Niépce dauerte es noch etwa 50 Jahre\, bis Eadweard Muybridge Fotografien eines galoppierenden Pferdes anfertigte. Es war das erste Mal\, dass Bewegung fotografisch festgehalten wurde. 1895 dann stellten die Brüder Lumiéres ein Gerät vor\, welches Filme nicht nur aufnehmen\, sondern auch kopieren und vorführen konnte. Der Grundstein für den Kinofilm war gelegt. \n24FPS – Fotografie im Film ist ein ehrenamtliches\, europaweit einzigartiges Projekt von fotografie- und filmbegeisterten Menschen des Vereins „dienacht e.V.“\, die allen Interessierten – unabhängig von der jeweiligen finanziellen Situation – Zugang zu verschiedenen fotografischen Themen ermöglichen möchten. \nIn unserem Programm decken wir die Vielfalt des Themas sowohl mit Dokumentar- als auch Spielfilmen ab\, zeigen Portraits einzelner Fotograf:innen\, bewegen uns zwischen sozio-politischen Themen\, Geschichte\, Kunst sowie Reportage und bemühen uns um Vielfalt aus allen Regionen der Erde. \n24FPS – Fotografie im Film ist eine Filmreihe\, die monatlich stattfindet. Filmemacher:innen und Expert:innen sind regelmäßig für einen Austausch zu Gast. Der Eintritt ist auf Spendenbasis. \nWir laden Euch ein\, 24FPS – Fotografie im Film gemeinsam zu erleben und freuen uns sehr auf Euer Kommen!
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