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Bulletin #24

Moin, ich hoffe, euch geht’s gut. Ich bin wieder fit und auf dem Weg nach Berlin.
Heute Abend eröffnet die Ausstellung von Dörte Eißfeldt bei C/O Berlin. Zusätzlich werden auch die Ausstellungen von Graciela Iturbide und Sheung Yiu (C/O Berlin Talent Award) gezeigt. Das wird toll.
Ansonsten finden sich in diesem Bulletin natürlich auch noch andere Großartigkeiten: Eine neue Episode des dieMotive-Podcasts (ja, es geht weiter!) zum Beispiel. Oder ein schön schräges Buch, das aber trotzdem irgendwie toll ist. Ausstellungen sowieso. Und noch etwas zur Deutschen Gesellschaft für Photographie – nicht ganz so toll, aber schlussendlich auch gut. Ich bin gut gelaunt. Das gefällt mir.

Bis bald oder bis heute Abend!

Fotogeschichte oder Text aufs Bild

Karimeh Abbud, Maud Sulter, Pushpamala N., Madame Yevonde, Homai Vyarawalla, Paz Errázuriz, Lola Álvarez Bravo, Zofia Rydet. Wer bei diesen Namen sofort weiss, worum es geht: Respekt. Allen anderen dürfte es so gehen wie mir: Wer?

Beim Stöbern in einem durchschnittlichen Buchladen landete ich vor einem kleinen Regal mit der Aufschrift „Fotografie/Architektur“ (seltsame Kombination). Fünf Fotobücher oder Ähnliches standen darin. Nichts bedurfte meiner Aufmerksamkeit. Während des Umdrehens, um mich wieder den restlichen Blättersammlungen zu widmen, führte mich eine Form des peripheren Sehens zu einer ausserordentlich seltsamen Entdeckung. Am Fusse des Regals lag ein leuchtend orangenes Buch. Titel: „Frauen, die die Fotografie verändert haben.“ Oha. Ich bin gespannt.

Es sind insgesamt 50 an der Zahl, die die Autorin Gemma Padley hier in dem Buch des Laurence King Verlags versammelt. Eine illustre Runde. Neben den oben genannten sind natürlich auch viele bekanntere Frauen vertreten. Von Eve Arnold über Anja Niedringhaus bis zu Rinko Kawauchi, Barbara Morgan, Laia Abril, Ilse Bing oder natürlich Anna Atkins.
Homai Vyarawalla
Homai Vyarawalla
Schon nach dem ersten Durchblättern wurde ich mir meines überaus fehlerhaften Verständnisses der Fotogeschichte bewusst. Da waren Namen dabei, die ich ziemlich sicher noch nicht einmal irgendwo überlesen haben könnte. Zumindest macht das Buch schnell klar, wie eurozentrisch (inkl. Nordamerika) die Fotogeschichte anhand ihrer Protagonisten, bis auf wenige Ausnahmen leider oft nur Männer, erzählt wird.

Das Buch versammelt recht einfach auf jeweils zwei Doppelseiten Infos zu den Fotografinnen mit Porträt und einem Bild mit einer kurzen Anleitung. Ja, richtig gelesen. Denn der Buchtitel wird ergänzt durch „… und ihre Techniken“. Zu meiner Freude über diese wunderbar zusammengestellte Sammlung gesellte sich so etwas wie Verwirrung und noch stärkere Verwirrung. Denn zu dem jeweiligen Bild, es ist immer nur eins, steht tatsächlich eine kurze Anleitung, wie man so wie die genannte Fotografin fotografieren könnte.
Madame Yevonde
Madame Yevonde
Beispiel Lee Miller: „Gehen Sie mit Ihrer Kamera hinaus und nehmen Sie sich einen Moment Zeit, um Ihre Umgebung zu betrachten. Fällt Ihnen etwas Interessantes auf?
Dann beginnen Sie mit dem Fotografieren, indem Sie ungewöhnliche architektonische Details heraussuchen oder Ihren Bildausschnitt so wählen, dass nur Teile von Passanten zu sehen sind. Grundsätzlich ist es nicht verboten, im öffentlichen Raum zu fotografieren, aber denken Sie daran, die Privatsphäre anderer zu respektieren.“

Ähhhh. Also, dazu fällt mir wenig ein. Die jeweiligen „Techniken“ sind überall ähnlich. Während die Autorin bei der Auswahl der Fotografinnen gutes Händchen beweist und auch sonst ein wirklich gut recherchiertes Buch vorlegt, wirken diese Techniken, als wären dies generische Fotografieübungen ohne Bezug zur jeweiligen Arbeit. Bei Shirin Neshat wird man dazu ermutigt, Text in Photoshop über ein fotografiertes Gesicht, Füsse oder Hände zu setzen. Zu Zanele Muholi gibt es nur eine einfache technische Beschreibung, wie man wo Licht aufstellt, die Kamera einstellt und die Person bitte in die Kamera schauen lässt. Mein Gehirn fragt sich dabei schon, ob es einfach platzen kann.

Erste Doppelseite: eine Vorstellung der Fotografin und ihres Lebens und Schaffens mit einer oft sehr schön formulierten Einordnung der künstlerischen Arbeit.

Zweite Doppelseite: ein kontextloses Einzelbild mit einer beinahe inhaltslosen Nachmachbeschreibung.
Ein Auf und Ab der Gefühle. Auf ein „Oh, cool. Kannte ich nicht“ oder „Wusste ich noch gar nicht“ folgte immer ein „HÄ?“.

Wie auch immer diese Kombination zustande gekommen ist, ich hoffe, dieses Buch findet vielleicht über diesen Technikteil den Weg in Hände, die sonst für die Fotogeschichte und besonders deren Protagonistinnen nur wenig übrig hatten.
Vielleicht war das ja auch die Idee zur Vermarktung.

Ich bin trotzdem froh, mir das Buch gekauft zu haben. Dieses kleine Kompendium meiner Unwissenheit. Man lernt nie aus. Meine persönliche Entdeckung ist übrigens Poulomi Basu. Dass ich diese Künstlerin bisher nicht einmal im Augenwinkel mitbekommen habe, ist mir fast peinlich. Fast. Jetzt nämlich nicht mehr.

https://www.poulomibasu.com

Wer das Buch auch kaufen möchte, kann das hier tun:
https://www.laurencekingverlag.de/products/frauen-die-die-fotografie-verndert-haben

Oder im Durchschnittsbuchhandel der Wahl.

Ausstellungen und Events bis zum 28.02.26

Die folgenden Empfehlungen und Nennungen speisen sich aus dem dieMotive-Veranstaltungskalender. Was eingetragen ist, kann auch genannt werden. Hier und auf Instagram.

a breeze, an echo, a ray, a stone

VERNISSAGE HEUTE
Wann: 06.02.2026
Uhrzeit: 18:00 Uhr
Wo: AFF GALERIE
Ort: Kochhannstrasse 14, 10249, Berlin
Vivian Hötter

»As soon as we lifted the stone«, 2026 von Vivian Hötter

Die Ausstellung »a breeze an echo a ray a stone« versammelt vier künstlerische Positionen, die fotografische Bilder nicht als abgeschlossene Resultate verstehen, sondern als Gefüge von Bedingungen, Operationen und Zeitlichkeiten. Fotografie erscheint hier weniger als Medium der Abbildung, denn als ein Ensemble von Verfahren, in dem Bilder hervorgebracht, übertragen, gespeichert und transformiert werden. Entscheidend ist nicht das einzelne Bild, sondern die Konstellation technischer, materieller und zeitlicher Voraussetzungen, unter denen es entsteht und wirksam wird.
In der Zusammenführung dieser Arbeiten versteht sich »a breeze an echo a ray a stone« als eine Ausstellung, die Fotografie als fortlaufenden Prozess begreift. Flüchtige Bilddaten treffen auf dauerhafte Materialien, funktionale Aufnahmen auf körperlich erfahrbare Formen, technische Operationen auf handwerkliche Einschreibungen. Die Arbeiten von Bokeum Lee, Timo Matthies, Vivian Hötter und Juri Löchte formieren ein Feld, in dem sich fotografische Bilder nicht fixieren lassen, sondern sich im Zusammenspiel von Bild, Material und Zeit immer wieder neu konfigurieren.

Kuratiert von Franziska Derksen.

Läuft bis 15.03.2026

Mehr Infos hier.

DÖRTE EISSFELDT – Archipelago

VERNISSAGE
Wann: 06.02.2026
Uhrzeit: 20:00 Uhr
Wo: C/O Berlin
Ort: Hardenbergstraße 22–24, 10623, Berlin
Dörte Eißfeldt

Hand Dessauer 02, 1986 © Dörte Eissfeldt/ VG Bildkunst

„Fotos sind wie Wale, die ganze Inseln tragen können“, so beschreibt es die Fotografin Dörte Eißfeldt (*1950), die mit einem zarten, poetischen und stets neugierigen Blick die Welt um uns herum und das Medium selbst erkundet. Über Jahrzehnte hinweg hat sie als eine der bedeutendsten Vertreter:innen der experimentellen Fotografie in Deutschland ein vielschichtiges Werk geschaffen, das immer wieder neu gelesen werden kann. Die Ausstellung Archipelago gibt diesen Inselgruppen der Bedeutung, der Erinnerung, der Analogie und des Momenteindrucks nun einen Raum.

Mit Dörte Eißfeldt . Archipelago präsentiert C/O Berlin eine lang erwartete institutionelle Einzelausstellung der Künstlerin, deren Lebenswerk zuletzt mit dem Prix Viviane Esders geehrt wurde. Zu sehen sind Arbeiten aus den vergangenen fast fünf Jahrzehnten ihres Schaffens, darunter frühe und noch nie gezeigte Werke aus den 1980er- und 1990er-Jahren, Schlüsselwerke aus ihrem persönlichen Archiv, großformatige Serien sowie bislang unveröffentlichte Skizzen, Kunst- und Notizbücher.

Kuratiert von Boaz Levin.

Läuft bis 10.06.2026

Es eröffnen gleichzeitig noch die Ausstellungen Graciela Iturbide - Eyes to Fly With und Sheung Yiu - (Inter)faces of Predictions . C/O Berlin Talent Award 2025


Mehr hier.

Constellations of Thoughts

VERNISSAGE
Wann: 07.02.2026
Uhrzeit: 15:00 Uhr
Wo: Persons Projects
Ort: Lindenstraße 35, 10969, Berlin

Niina Vatanen, Dancer, 2024, archival pigment print, 70 x 48.5 cm

Persons Projects freut sich, Constellations of Thoughts zu präsentieren, eine Gruppenausstellung mit vier Künstler*innen der Helsinki School: Niina Vatanen, Jyrki Parantainen, Niko Luoma und Mikko Sinervo, die die visuelle Sprache des Kosmos untersuchen. Mit der Fotografie als sowohl konzeptuellem als auch forschendem Medium bieten ihre Werke neue Perspektiven darauf, wie sich das Universum denken, sehen und erfahren lässt. Jeder dieser Künstler verwandelt kosmische Prinzipien, zeitliche Rhythmen und metaphysische Fragestellungen in Arbeiten, die wie visuelle Landkarten des Denkens wirken. Gemeinsam ausgestellt zeigen diese Werke, wie wir unsere persönlichen Universen wahrnehmen, imaginieren und konstruieren. Von den wandelbaren Strukturen von Zeit und Licht bis hin zu spekulativen Architekturen ferner Sterne. Die Ausstellung präsentiert den Kosmos als faszinierende Synthese aus Wissenschaft, Philosophie und poetischer Vision.

Läuft bis 14.03.2026

Mehr Infos hier.

HALT – Fotografie-Ausstellung

Drei Masterabschlussprojekte der HAW Hamburg

AUSSTELLUNG
Wann: 13.02.2026
Uhrzeit: 19:00 Uhr
Wo: Pop Up Raum Grindelallee
Ort: Grindelallee 129, 20146, Hamburg
HALT! Kurz innehalten, sacken lassen, ankommen. Bevor es gleich schon wieder weitergeht. Habe ich noch Zeit, wenn ich nicht weiß, wohin? Woran halte ich fest bei instabilem Boden?

Wir – Teresa Halbreiter, David Löffler und Mailine Reicke, Masterstudierende mit Schwerpunkt Fotografie im Studiengang Kommunikationsdesign an der HAW Hamburg – laden herzlich zur unserer fotografischen Ausstellung „HALT“ ein.
In der Gruppenausstellung präsentieren wir die praktischen Arbeiten, die im Rahmen unserer Masterarbeiten entstanden sind.

Drei fotografische und konzeptionelle Positionen setzen sich mit den inneren und äußeren Räumen des Menschseins auseinander. Zwischen gesellschaftlichen Strukturen (Junge Frauen in der Bundeswehr / Teresa), psychischen Landschaften (Die Grenzen der Sprache im Kontext von Depression / David) und der Suche nach Zugehörigkeit (Was bedeutet „Zuhause“? / Mailine) eröffnen die Arbeiten intime Perspektiven auf Identität, Verletzlichkeit und Selbstverortung.

Vernissage:
(Fr) 13.02.2026, 19:00
Pop-Up-Raum Grindel / Grindelallee 129, 20146 Hamburg

Öffnungszeiten:
(Sa) 14.02.2026, 10–18 Uhr
(So) 15.02.2026, 10–18 Uhr

was geschehen und nie geschehen ist

TALK
Wann: 2026-02-13
Uhrzeit: 19:00
Wo: NS-Dokumentationszentrum München
Ort: Max-Mannheimer-Platz 1, 80333, München
In der DDR wurden je nach Quelle einige Hundert bis mehrere Tausend Kinder von ihren Eltern getrennt und zur Adoption freigegeben. Die tatsächliche Zahl ist bis heute unbekannt. Das Familiengesetzbuch der DDR schrieb vor, dass Eltern ihre Kinder „zu aktiven Erbauern des Sozialismus” erziehen sollten. Sie hatten „die Arbeit zu achten”, „die Sowjetunion zu lieben” und „die Grenzen – notfalls auch mit Waffengewalt – zu verteidigen”. Folgten Eltern diesen Vorgaben nicht, hatte der Staat die Macht, ihnen das Erziehungsrecht zu entziehen. Bis heute ist das Thema Zwangsadoption umstritten, die Aufarbeitung von DDR-Unrecht dauert an.
In der fotografisch-dokumentarischen Auseinandersetzung, was geschehen und nie geschehen ist, beschäftigen sich die Fotografinnen Paulina Metzscher und Amelie Sachs gemeinsam mit der Autorin und Filmemacherin Eva Gemmer mit den jeweiligen Familiengeschichten der Betroffenen. Was bleibt zurück? Kummer? Verlust? Hoffnung? Die Publikation vereint künstlerische Fotografien, Archivmaterialien sowie dokumentarische und poetische Texte.
Mit Fotografin Amelie Sachs und Autorin und Filmemacherin Eva Gemmer

Mehr Infos hier.

24FPS – Fotografie im Film „Viktor“

FILM/SCREENING
Wann: 2026-02-24
Uhrzeit: 19:00
Wo: Luru Kino in der Leipziger Baumwollspinnerei
Ort: Spinnereistr. 7, 04179, Leipzig
Dänemark, Ukraine, Frankreich & Vereinigte Staaten 2024, 89 min, ukrainische und russische Originalfassung mit englischen, offenen Untertiteln | FSK: 12 (Eigeneinschätzung)

Viktor verlor im Alter von fünf Jahren sein Gehör. Er lebt mit seiner Mutter in Charkiw, direkt an der russischen Grenze, und als die Russen die Ukraine angreifen, ist es sein größter Wunsch, sein Land zu verteidigen. Fest entschlossen, sich zu beweisen, will er sich an die Front melden, doch er darf kein Soldat werden. Stattdessen wählt er seine Schwarzweißkamera als Waffe und wird freiwilliger Fotograf für die örtliche Armee.
Mit seinem wilden schwarzen Bart und den leuchtenden Augen ist Viktor wie eine Figur aus einer alten Legende inmitten einer chaotischen Realität. Ein stiller Mann, der auf die Philosophie der Samurai und den edlen Militärgeist schwört, den ihm sein verstorbener Vater eingeflößt hat.
Regisseur Olivier Sarbil ist ein bedeutender Kameramann und Kriegsfotograf und leidet selbst an Hörverlust. Während Viktor einer der fesselndsten fotografierten Filme des Jahres sein mag, ist der Ton ebenso Teil des Erlebnisses wie die Schwarz-Weiß-Bilder. Mit einem Sounddesign des Oscar-prämierten Teams hinter The Sound of Metal ist es ein Film, den wir durch Viktors subjektive Vision einer Welt erleben, die plötzlich in Gewalt und Chaos gestürzt wird.

Regie: Olivier Sarbil | Produzenten: Darren Aronofsky, Dylan Golden, Sigrid Dyekjær, Philippe Levasseur, Brendan Naylor und Olivier Sarbil

über 24FPS – Fotografie im Film:

24FPS – Fotografie im Film ist ein ehrenamtliches, europaweit einzigartiges Projekt von fotografie- und filmbegeisterten Menschen des Vereins „dienacht e.V.“, die allen Interessierten – unabhängig von der jeweiligen finanziellen Situation – Zugang zu verschiedenen fotografischen Themen ermöglichen möchten.

24FPS – Fotografie im Film ist eine Filmreihe, die monatlich stattfindet. Filmemacher:innen und Expert:innen sind regelmäßig für einen Austausch zu Gast. Der Eintritt ist auf Spendenbasis.

n+1. Mehr als ein Bild

VERNISSAGE
Wann: 24.02.206
Uhrzeit: 19:00 Uhr
Wo: DZ BANK Kunststiftung
Ort: Platz der Republik, 60325, Frankfurt am Main, Hessen,

Sara Cwynar, Scroll 1, 2020, aus der Serie: Marilyn (Standbild, Detail), © Sara Cwynar

Gestapelt, gereiht, geschichtet: Das Serielle erscheint in der Kunst der Gegenwart in großer Vielfalt. Die Kunststiftung DZ BANK nimmt in der Ausstellung »n+1. Mehr als ein Bild« vom 25.02.–23.05.2026 dieses Prinzip zum Ausgangspunkt. »n+1« ist nicht als mathematische Formel zu verstehen, sondern drückt hier im Grunde nur eine von Kunstschaffenden immer wieder verwendete Vielzahl von einzelnen Elementen aus, die sie zu einem Kunstwerk zusammenfügen. Mit Bildpaaren, Installationen, Serien, Zyklen, Clustern oder Archiven präsentiert die Ausstellung unterschiedliche Konstellationen. Variationen, Kombinationen oder Kontextualisierungen erzeugen Bezüge, die nicht nur neue Perspektiven eröffnen, sondern das Gesamtgefüge erweitern. Erst durch ein Vergleichen, Erinnern und Verknüpfen der Kunstwerke wird die Ausstellung lebendig.

Läuft bis 23.05.2026

Mehr dazu hier.

Getrennt. Verbunden.

Fotoausstellung im Rahmen der
47. Duisburger Akzente

VERNISSAGE
Wann: 28.02.2026
Uhrzeit: 12:00 Uhr
Wo: Café Neudorf
Ort: Koloniestraße 101, 47057, Duisburg
Klaudius Bialas

Foto: Klaudius Bialas

Fotografische Arbeiten in Cyanotypie
von Klaudius Bialas, Christine Klöppner und Christian Thiele im Rahmen der 47. Duisburger Akzente. Wo entstehen Begegnungen, wo ziehen wir Grenzen? Die Ausstellung zeigt fotografische Arbeiten im historischen Cyanotypie-Verfahren, die sich mit Nähe und Distanz zwischen Menschen, Architektur und Natur beschäftigen. Das charakteristische Blau der Cyanotypie verleiht den Bildern eine eigene Tiefe und Atmosphäre.

Laufzeit: 28.02.–22.03.
Ort: Koloniestr. 101, 47057 Duisburg
Öffnungszeiten: Di.–Fr. 9:00–16:30 | Sa.–So. 12:00–16:30
Eine Live-Vorführung am 15. März gibt Einblick in den Entstehungsprozess der Arbeiten.

Der DGPh-Ofen ist aus

An dieser Stelle sollte ursprünglich ein ausführlicher Text (6.000 Zeichen) zu den Zuständen in der DGPh stehen. Doch kurz vor der Veröffentlichung kam mir dann doch die Frage: Wofür eigentlich? Warum noch dieses Engagement? In der DFA haben die öffentlichen Streitereien und Anschuldigungen fast zur Zersetzung geführt. Da bin ich im letzten Jahr schon ausgetreten. Nun auch aus der DGPh. Im Februar/März müssen drei von sechs Sektionen neu besetzt werden, weil fast niemand (mich eingeschlossen) weitermacht. Kurz: kein Bock mehr. Mit Teilen des aktuellen Vorstands ist meiner Ansicht nach auf fachlicher und persönlicher Ebene schlicht keine Zusammenarbeit mehr möglich. Zudem gibt es dort Entscheidungen, Prozesse und Personen, mit denen ich nicht länger unter dem gemeinsamen Label der DGPh assoziiert werden möchte. Dieser Ofen ist aus.

Gleichzeitig muss erwähnt werden, dass die Zusammenarbeit und Kommunikation innerhalb der Sektion immer top war. Fachlich und menschlich. Dafür danke ich hier ganz persönlich auch mal Heide Häusler, Helena Melikov, Miriam Zlobinski, Katharina Klapdor Ben Salem, Lucia Halder, Jessica Morhard, Felix Dobbert und Frank Schumacher. Und was zu gerne vergessen wird: Ohne Regina Plaar und Eva Bodemer in der Geschäftsstelle wäre sicher vieles überhaupt nicht möglich.

Danke euch, haltet durch.

Eigene Sachen

Bei Um vier Ecken geht es auch weiter. Bitte gedulden sie sich noch eine Woche.

Hier geht es zum Instagramkanal und zur FB-Seite. Also bitte dort folgen.
Das Photo Archive Hamburg hat nun auch die erste Einreichungsphase hinter sich.
Der Beirat hat 34 Arbeiten aufgenommen. Die Vorbereitung dieser Arbeiten für die Veröffentlichung auf der Webseite benötigt ein wenig mehr Zeit als erwartet. Ich werde darüber berichten. In der aktuellen Februar-Ausgabe von „Szene Hamburg” ist außerdem ein Interview mit mir erschienen.

Weitere Updates dazu gibt es dann an dieser Stelle oder direkt auf der Webseite.
Hello World, da ist sie. Die neue Episode des dieMotive Podcasts. Nach einem Jahr Pause wegen zu vieler anderer Dinge geht es nur regulär weiter und direkt mit nem Knaller los. Linda Conze. Tolles Gespräch. Kuratorin, fast Astronautin und sowieso guter Mensch: Linda Conze spricht über Umwege in ihrer Karriere und ihr Tagesgeschäft am Kunstpalast. Und über die Rolle von Zeitungsarchiven und die aktuelle Schau COMMUNITY – FOTOGRAFIE UND GEMEINSCHAFT. Wo Podcasts zu hören sind, da gibt es auch diesen.
Oder direkt hier:
Das Podcast Cover der neuen Episode
Du hast bis hierher gescrollt. Schön. Ich erinnere noch einmal an die Möglichkeit, dieMotive über STEADY zu unterstützen. Hilft. Immer.
Bis dahin,

Liebe Grüße

Alex



Feedback, Anmerkungen, Hinweise und Sonstiges bitte an info@diemotive.de
Dies war der vierundzwanzigste Bulletin.
Der nächste erscheint. Bald.

Nun bleibt mir nur noch, mich ganz herzlich für die Aufmerksamkeit, die Zeit, die Rückmeldungen und die Begegnungen zu bedanken. Wer Anzeigen in diesem Newsletter buchen möchte, melde sich ebenfalls.

Wer in irgendeiner Form mit mir/dieMotive kooperieren möchte, soll sich gerne melden. Ich kooperiere gerne. Und sonst was Maude sagt: Menschen sind meine eigene Spezies, die mag ich.