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Bulletin #26
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Buongiorno. Alle Aprilscherze vorbei? Osterfeuer gelöscht? Na dann.
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Was gibt es Neues? Genug. Aber nicht alles schafft es in diesen Newsletter. Sicher dabei ist eine neue Podcastfolge, die ab jetzt online ist: mit Marie Luise Mayer von Fotografiska Berlin. Traumhaft kurzweilig. Mehr dazu weiter unten.
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Außerdem möchte ich euch direkt auf eine Ausstellung hinweisen, die kommende Woche eröffnet: Foto: Hans Hansen im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg. Ganz großartig, da bin ich mir jetzt schon sicher. Hans Hansen ist einer der ganz Großen seines Fachs. Vor allem wenn es um das Fotografieren von Dingen ging, konnte ihm kaum jemand das Wasser reichen. Und wenn doch, hätte Hans Hansen vermutlich noch ein wunderbares Bild davon gemacht.
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Die Ausstellung eröffnet am 16.04. und läuft bis zum 01.11. Es gab auch einmal eine große Hans Hansen Ausstellung bei C/O Berlin. Die habe ich leider verpasst. Umso mehr freue ich mich, dass ich einen ganz kleinen Teil zur aktuellen Ausstellung im MK&G beitragen durfte. Ich bin ehrlich gesagt ziemlich aus dem Häuschen.
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Warum Hans Hansen so herausragende Arbeit gemacht hat, lässt sich gar nicht so leicht in Worte fassen. Vielleicht versuche ich das irgendwann einmal. Bis dahin bleibt es erst einmal ein Sandhaufen. Mehr dazu im Folgenden. Have fun. Tschau.
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Sandhaufen
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Kürzlich las ich in einem sehr, sehr interessanten Buch von Katharina Zweig in einem Kapitel über menschliche Kommunikation ein Beispiel für etwas, das sich nicht klar definieren lässt. Also: etwas Vages. Das Beispiel war ein Haufen. Genauer: die Sorites Paradoxie, also die Frage, wann aus einzelnen Sandkörnern ein Haufen wird, obwohl sich kein eindeutig bestimmbarer Grenzpunkt angeben lässt.
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Zwar können wir uns sprachlich meist darauf einigen, dass wir etwas sehr Ähnliches meinen, wenn wir von einem Sandhaufen sprechen, dieselbe Anzahl an Sandkörnern wird dieser Haufen für uns aber nicht zwingend haben. So funktionieren vage Begriffe. Sie sind im Alltag völlig brauchbar, auch wenn ihre Grenzen unscharf bleiben. Sandhaufen.
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Während ich darüber nachdachte, wann eine Ansammlung von Sand für mich ein Haufen ist, erbrachte ich eine großartige Transferleistung ;-) und machte aus dem Haufen eine Künstlerin, eine Fotografin. Von dort war es nicht mehr weit zur eigentlichen Frage: Welchen Sinn können Kriterien für künstlerische Arbeit oder gar für Reputation und Relevanz machen?
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Kurz: nur einen sehr begrenzten.
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Lang: Solche Kriterien wären selbst wieder ein Haufen von Einzelpunkten, die in ihrer Summe oft weniger aussagen, als sie versprechen. Dass ich überhaupt auf diesen Gedanken komme, ist den unterschiedlichsten Denkanstößen und Diskussionen geschuldet, die ich in den letzten Monaten und Jahren miterleben durfte. Meistens ging es in diesen Fällen darum, Kriterien für künstlerische Qualität oder Ähnliches zu erarbeiten.
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Ich halte das für keine gute Idee. Nicht, weil Kriterien grundsätzlich verboten wären, sondern weil sie in diesem Feld schnell so tun, als ließe sich etwas eindeutig messen, das seinem Wesen nach nur im Zusammenhang und im Diskurs verständlich wird. Die Relevanz und Reputation einer Künstlerin, Wissenschaftlerin oder Kuratorin dürfte sich nur schwer durch vorgefertigte Kriterien erfassen lassen. Gleiches gilt für Formen künstlerischer oder fotografischer Arbeit, für Ausstellungen und ähnliche Zusammenhänge. Alles Sandhaufen.
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Mein Einwand war und ist nicht nur, dass solche Kriterienlisten ungenau sind. Mein eigentlicher Einwand ist, dass sie eine Genauigkeit behaupten, die es in diesem Bereich gar nicht geben kann. Wer so tut, als ließen sich künstlerische Praxis, Relevanz oder Reputation über eine feste Anzahl abzuhakender Punkte verlässlich bestimmen, verwechselt Orientierung mit Wahrheit.
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Genau deshalb sollte man künstlerisches Schaffen nicht binär mit Ja, erfüllt, und Nein, nicht erfüllt, bewerten. Kunst und auch das Künstler:innendasein haben etwas von einem Haufen. Sie sind real, sie sind erfahrbar, sie sind wirksam, aber sie entziehen sich einer letzten, sauberen Grenzziehung. Dass etwas nicht exakt definierbar ist, heißt eben nicht, dass es nicht existiert.
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Aus diesem Grund gibt es Jurys, Kritiker:innen, Theoretiker:innen und andere Formen fachlicher Bewertung. Ob bei Preisen, Stipendien, Ausstellungen oder anderen Entscheidungen: Dort, wo es um Qualitäten geht, die sich nicht technisch ausmessen lassen, braucht es Urteilskraft statt Scheinobjektivität. Eine Jury ist im besten Fall genau dazu da, eine nachvollziehbare und notfalls auch erklärbare Entscheidung zu treffen. Man könnte auch sagen: Diese Ansammlung von Menschen einigt sich nicht nur darauf, wann die Sandkörner in einem konkreten Fall einen Haufen ergeben. Sie einigt sich auch darauf, ob dieser Haufen ein besonders guter Haufen ist oder nur ein durchschnittlicher. Das ist nicht perfekt. Aber es ist ehrlicher als jede Liste, die vorgibt, das Problem durch Berechnung gelöst zu haben.
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Natürlich kann man dann sofort die nächste Frage stellen: Wer entscheidet eigentlich, wer genug Lebenserfahrung und Fachkompetenz besitzt, um über die Qualität anderer zu urteilen? Und was ist überhaupt Kompetenz? Gute Fragen. Willkommen in der Welt. Schwer abschließend zu beantworten. Im Zweifel entsteht Glaubwürdigkeit über Zeit, im Miteinander, in Auseinandersetzungen und in der Erfahrung, dass ein Urteil auch vor Widerspruch Bestand haben kann.
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Ist das unbefriedigend? Klar. Ist die Welt vielleicht manchmal so? Ganz sicher.
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Ausstellungen und Events bis zum 04.05.26
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Die folgenden Empfehlungen und Nennungen speisen sich aus dem dieMotive-Veranstaltungskalender. Was eingetragen ist, kann auch genannt werden. Hier und auf Instagram.
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FOTO: HANS HANSEN
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Wann: 16.04.2026 Uhrzeit: 19:00 Uhr Wo: MK&G Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg
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Foto: Hans Hansen
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Mit der Ausstellung „Foto: Hans Hansen“ widmet das MK&G einem der bedeutendsten Fotografen der Nachkriegszeit vom 17. April bis 1. November 2026 eine umfassende Werkschau. Gezeigt werden rund 220 ikonische Fotografien aus über sechs Jahrzehnten. In internationalen Kampagnen unter anderem für Lufthansa, Nikon, Volkswagen und Erco hat Hans Hansen die Produktfotografie seit den 1960er Jahren revolutioniert und das kollektive Bildgedächtnis ganzer Generationen geprägt. Ergänzt wird die Schau durch Arbeiten, die seine enge Zusammenarbeit mit Designer*innen wie Tapio Wirkkala sichtbar machen. Werkzeuge, Korrespondenzen, Skizzen, Archivmaterial und ausgewählte Objekte aus seiner Privatsammlung eröffnen darüber hinaus vertiefende Einblicke in seinen Arbeitsprozess. Mit der jüngsten Werkserie „Analog“ (2024) richtet Hansen den Blick zugleich auf die eigenen fotografischen Gestaltungsmittel in seiner unverwechselbaren sachlich-minimalistischen Bildsprache; eigens für die Ausstellung entsteht zudem eine neue Fotoserie.
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Während sich die Welt außerhalb des Studios fortwährend verändert, herrscht im Studio eine konstante Ordnung: Alles hat seinen Platz. In seinen Stillleben reduziert Hans Hansen die Gegenstände auf das Wesentliche: Er ordnet, zerlegt und strukturiert Formen, Farben und Materialien. Seine Fotografien wirken zeitlos. Eines der bekanntesten Beispiele ist die Aufnahme eines in rund 7.000 Einzelteile zerlegten VW Golf (1988).
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dargestellt. III – Malerei, Photographie, Objekte
Wann: 09.04.2026 Uhrzeit: 19:00 Uhr Wo: Dampfschleiferei „Loosen Maschinn“ Ort: Börsenstrasse 87, 42657, Solingen,
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dargestellt.III zeigt unterschiedliche Techniken zu freien Themen aus den Bereichen Fotografie, Malerei und Skulpturen von klassisch bis modern und abstrakt.
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Die ausstellende Gruppe aus 8 Künstler*innen hat ihre Wurzeln in Solingen, dem Ruhrgebiet und dem Düsseldorfer Raum:
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Peter Eerenstein – Fotografie, Frank vom Endt – Fotografie, Christine Klöppner – Fotografie, Andreas Oelpke – Fotografie, Christian Thiele –Fotografie, Michael Rasch – Skulpturen, Stephan Mensler – Malerei, Axel Thierauf – Malerei, Gemeinschaftsprojekt – Videokunst
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Ausstellungseröffnung: Donnerstag, 09. April 2026 um 19 Uhr. Ausstellungstage an den folgenden Sonntagen: 12.04.26, 19.04.26, 26.04.26, jeweils geöffnet von 14 bis 18 Uhr. Zusatz-Öffnung: After-Work am Mittwoch, 15. April 2026, ab 19 Uhr
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Erwachsene zahlen 1 € Eintritt (Eintritt bei der Eröffnung frei), Kinder und Jugendliche haben freien Eintritt.
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Nicolas Reinhart: Staub aufwirbeln Lesung und Gespräch mit Christin Müller
Wann: 10.04.2026 Uhrzeit: 18:00 - 21:00 Uhr Wo: Salz – Bistro + Restaurant; KÄMPER Galerie Ort: Spinnereistr. 7, 04179, Leipzig
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Nicolas Reinhart: Staub aufwirbeln, 2025. Künstlerpublikation. Gestaltung: Torsten Illner
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Zum Abschluss der Ausstellung »Incidental Accidental« lesen Nicolas Reinhart und Christin Müller Auszüge aus der Künstlerpublikation »Staub aufwirbeln« und weitere Texte, die sich mit dem Wesen der fotografischen Störung befassen. Im gemeinsamen Gespräch werden Hintergründe und Motive der künstlerischen Auseinandersetzung Reinharts mit der Fehlersammlung der ehemaligen Filmfabrik Wolfen vertieft; ein Fokus liegt dabei auf der Untersuchung von „bugs“, Insekten und Fliegen als sprachliche und metaphorische Motive lebendiger Fehler.
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Einzelne Exemplare der Publikation sind vor Ort erhältlich. Im Anschluss an die Lesung findet die Finissage der Ausstellung »Incidental Accidental« in der KÄMPER Galerie statt.
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photography.talks 2026 – Andrzej Steinbach
Wann: 17.04.2026 Uhrzeit: 19:00 Uhr Wo: goethe exil Ort: Goetheplatz 3a, 30169, Hannover,
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Foto: © Andrzej Steinbach
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Photography.Talks geht in die zweite Runde. Auch in diesem Jahr haben wir wieder eine spannende Vortragsreihe zusammengestellt. Wir freuen uns auf die Vorträge, vier renommierter, künstlerisch arbeitender Fotograf:innen: Andrzej Steinbach, Olgaç Bozalp, Andrea Diefenbach und Patrick Wack werden ab April Einblicke in ihre Arbeit geben und über künstlerische Prozesse, visuelle Narrative und gesellschaftliche Fragestellungen, die ihre Praxis prägen, sprechen. Die Vorträge sind auch in diesem Jahr kostenlos.
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Andrzej Steinbachs (*1983 in Czarnków) Arbeiten folgen einem konsequent konzeptuellen Ansatz: Steinbach löst Gegenstände und Körper aus ihrem ursprünglichen Zusammenhang und inszeniert sie mit großer formaler Strenge. In sorgfältig geplanten Serien untersucht er Machtverhältnisse, Wahrnehmung und die Bedeutung des Vorläufigen.
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Filme wie noch nie. Alfred Ehrhardt – Bauhäusler und Filmemacher
Wann: 17.04.2026 Uhrzeit: 19:00 Uhr Wo: Alfred Ehrhardt Stiftung Ort: Auguststr. 75, 10117, Berlin
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Kuratiert von Stefanie Odenthal, Christiane Stahl & Thomas Tode Zum allerersten Mal rückt die Filmarbeit von Alfred Ehrhardt in den Fokus einer Ausstellung. Mehr als 60 Filme hat der Fotograf, Dokumentarfilmer und Bauhaus-Schüler realisiert, ein Œuvre, das bislang im Schatten seiner fotografischen Arbeiten stand. Nun stellt die Stiftung Alfred Ehrhardts Filme ins Zentrum und macht einen der produktivsten deutschen Kulturfilmer des 20. Jahrhunderts neu lesbar, ästhetisch wie historisch. Auf zehn Bildschirmen entfaltet sich eine Auswahl von 20 zentralen Kurz- und Langfilmen, die in zwei Programmphasen präsentiert wird: zehn Filme in den ersten fünf Wochen, zehn weitere in der zweiten Hälfte der Ausstellung. Darunter finden sich Naturstudien, Filme über Kunst und kulturhistorische Arbeiten, aber auch bislang kaum gezeigte Produktionen aus der NS-Zeit. Zu sehen sind u.a. Ehrhardts sogenannte Gehäusefilme über Schnecken, Muscheln und Korallen, seine Studien zur Natur als Formmeisterin, etwa zu Watt-Strukturen bei Neuwerk, Vulkanlandschaften auf Island oder Eisskulpturen vor Grönland, ebenso wie Filme über Kunst und Künstler, darunter Arbeiten zu Ernst Barlach, zur documenta II oder zu afrikanischen Masken. Nicht ausgespart bleiben die problematischen Kapitel. Mit „Urkräfte am Werk“ (D 1937/39), seinem 2024 wiederentdeckten Erstlingsfilm, und dem Propagandafilm „Flanderns germanisches Gesicht“ (D 1941), wird Ehrhardts filmisches Schaffen auch im historischen Kontext seiner Zeit verhandelt.
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Wann: 21.04.2026 Uhrzeit: 19:00 Wo: Luru Kino in der Leipziger Baumwollspinnerei Ort: Spinnereistr. 7, 04179, Leipzig
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Simona Kossak, geboren und aufgewachsen im berühmten „Kossakówka-Gutshof” in Krakau, beschloss unmittelbar nach ihrem Abschluss an der Uni, in das Försterhaus im Herzen des Białowieża-Urwalds zu ziehen. Ohne Strom, umgeben von Wildschweinen, Krähen, Rehen, Füchsen und Luchsen, lebte Simona zusammen mit dem Fotografen Lech Wilczek, der später ihr Lebenspartner und der Urheber der außergewöhnlichen Tierbilder wurde, die die Grundlage dieses Filmes darstellen.
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Ida, die in Finnland studiert und arbeitet, entdeckt die Welt ihrer Großtante und damit auch die magische Welt des Białowieża-Urwalds an der polnisch-weißrussischen Grenze. Beim Durchsehen der Bilder, die der Fotograf Lech Wilczek hinterlassen hat, entdeckt sie das Leben, das er mit Simona führte, festgehalten in berührenden Fotos und lebhaften Erinnerungen.
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Polen 2022, 97 min, Originalfassung mit englischen Untertiteln | FSK: 0 Regie: Natalia Koryncka-Gruz | Mit: Ida Matysek
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Frühlings-Lagerverkauf bei artbooks online
Uhrzeit: 15:00 - 20:00 Uhr Wo: artbooks online Ort: Deutzer Freiheit 107, Köln, NRW 50679
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Herzliche Einladung zu unserem Lagerverkauf in Deutz!
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Wir haben wieder umgeräumt und aussortiert. Deshalb warten auf Euch kistenweise Bücher-Schnäppchen: Kunst-, Foto-, Design- und Architekturtitel sowie Kinderbücher.
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Kommt vorbei! Wir würden uns riesig freuen, Euch zu sehen 🖤
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Alles, immer.
Wann: 24.04.2026 Uhrzeit: 19:00 Uhr Wo: Projektraum – Kunstquartier Bethanien Ort: Mariannenplatz 2, 10997, Berlin
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Alles, immer. – eine Gruppenausstellung von Lehrenden der Fotoabteilung des Lette Verein Berlin – versammelt Fotogafie- und Videopositionen, in denen Veränderung nicht als Ausnahme erscheint, sondern als Grundzustand – als kontinuierlicher Prozess von Transformation, Verschiebung und Neuverhandlung. Die Arbeiten thematisieren Wandel und die Auswirkungen der gegenwärtigen Schnelllebigkeit auf unterschiedliche Szenarien: in der Natur, urbanen Räumen, dem Selbst, in der Vorstellung von Heimat sowie im Spannungsfeld zwischen Mensch und Technologie. Auch historische Prozesse werden nicht als abgeschlossen betrachtet, sondern als etwas, das nachwirkt, sich überlagert und in der Gegenwart neu lesbar wird. Neben diesen strukturellen Veränderungen rücken zwischenmenschliche Beziehungen in den Fokus. Intimität, Nähe und Distanz werden ebenso verhandelt wie auch Fragen der Selbstinszenierung und des Sich-Zeigens im privaten und öffentlichen Raum. Dabei entstehen Momente, in denen Verletzlichkeit, Beobachtung und Projektion ineinandergreifen. Als verbindendes Element wirkt Resonanz: das Nachhallen von Bildern, Bewegungen und Begegnungen. Die Ausstellung versteht sich als offener Raum, in dem individuelle Erfahrung auf kollektive Prozesse trifft und Wandel nicht nur sichtbar, sondern spürbar wird. Alles, immer in Bewegung, im Abgleich, in (Dis)balance. Mit Arbeiten von: Wolf-Kristian Barthen, Michael Biedowicz, André Giogoli, Valentin Harnisch, Idris Kolodziej, Russel Liebman, Andreas Meichsner, Claudia Rorarius, Annika Schönfeldt, Ina Schoof, Christina Stivali, Sabine Schründer, Frank Schumacher und Paula Winkler Kuratiert von Nora Lina Merten und Kathleen Pracht
Mehr dazu hier. (weiter runter scrollen)
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KEEP YOUR EYES PEELED XI
Wann: 30.04.2026 Uhrzeit: 18:00 Uhr Wo: AFF GALERIE Ort: Kochhannstrasse 14, 10249, Berlin
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›Keep Your Eyes Peeled‹ ist ein Ausstellungsprojekt der AFF Galerie und findet seit über 10 Jahren zu bestimmten Kunsthighlights in den Räumen der Galerie statt. Während des diesjährigen Berlin Gallery Weekend wird die Gruppenausstellung erneut mit Arbeiten der AFF-Fotograf*innen sowie ausgewählten Künstler*innen aus dem erweiterten Umfeld der Galerie zu sehen sein. Fotografie ist heute ein Medium, das unseren Alltag wie kaum ein anderes durchdringt – als Kommunikationsmittel, Erinnerungsträger, Dokumentations- und Beweisstück, zur Selbstvergewisserung, als Forschungsgegenstand, Notiz und selbstverständlich auch als Kunstwerk. Bilder werden aufgenommen, füllen unsere Festplatten, leuchten auf den diversen Screens auf und setzen sich in unseren Gedanken fest. Die Apparatur, das Smartphone, die Kamera, der Datenträger, oder auch die WLAN-Übertragung geschehen meist im Hintergrund und wir durchdringen deren Vorgänge innerhalb der Bildproduktion nicht. Wir sind umgeben von einer Vielschichtigkeit der Bilder, die unser Sehen und Erleben derart prägen, dass der verschachtelte Alltag teilweise erleichtert, aber auch umso undurchdringlicher erscheint. Die AFF Galerie setzt ihr Ausstellungsformat ›Keep Your Eyes Peeled‹ fort, um auf Entwicklungen und Tendenzen zeitgenössischer Fotografie zu reagieren. Eine kuratierte Auswahl an Bildern wird in einer kurzen Ausstellungssequenz, temporär, an einem gemeinsamen realen Ort (die Galerie) zurückgeführt.
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Teilnehmende Künstler*innen: Alena Schmick, Aleksei Myslitskii, Alexander Meyer, Alexander Nikolsky, Alparslan Kabasakal, Amber Digby, Ana Maria Sales Prado, Axel Grünewald, Benjamin Renter, Colin Aherne, Dana Engfer, Felipe Rennt, Felix von der Osten, Florian Bong-Kil Grosse, Florian Stumpe, Franca Wohlt, Gilberto Zamorano, Greta Verlage, Hanna Wiedemann, Inge Trienekens, Isabelle Ostlund, Johanna Eckhardt, Juan Camillo, Julia Autz, Jule Fechner, Karla Zipfel, Kathrin Harms, Kayla Kaufmann, Kseniya Apresian, Leon Gnannt, Louis Roth, Lua Ray, Lucia Jost, Maidje Meergans, Marcel Maffei, Marshl Ceron Palomino, Max Koppernock, Michael O’Ryan, Michel Kekulé, Mirka Pflüger, Patrick Enssle, Philipp Czampiel, Pia Henkel, Roman Bezjak, Ronja Falkenbach, Sam Saga, Sarah Straßmann, Saskia Groneberg, Sebastian Alten, Shirin Esione, Sina Opalka, Steffi Drerup, Stefanie Loos, Svenja Wiese, Tarík Kemper, Tanya Sharapova, Vladimir Seleznev&Katya Selezneva
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Eigene Sachen
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Eine neue Episode des dieMotive Podcasts. Ein Gespräch mit Kuratorin Marie-Luise Mayer von Fotografiska Berlin über das Emerging-Programm, ihren Weg in die kuratorische Praxis und die Dissonanz zwischen Langeweile und Spannung in der Diskussion um KI-generierte Bilder. Außerdem geht es um die Wahrnehmung von Veränderung sowie um Künstler:innen und Projekte wie James Nachtwey, Meet Me Halfway, Diana Markosian, Phillip Toledano und die 21 lettres à la photographie. Überall, wo ihr Podcasts hört. Oder direkt hier.
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Du hast bis hierher gescrollt. Schön. Ich erinnere noch einmal an die Möglichkeit, dieMotive über STEADY zu unterstützen. Hilft. Immer.
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Dies war der sechszwanzigste Bulletin. Der nächste erscheint. Bald.
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Nun bleibt mir nur noch, mich ganz herzlich für die Aufmerksamkeit, die Zeit, die Rückmeldungen und die Begegnungen zu bedanken. Wer Anzeigen in diesem Newsletter buchen möchte, melde sich ebenfalls.
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Wer in irgendeiner Form mit mir/dieMotive kooperieren möchte, soll sich gerne melden. Ich kooperiere gerne. Und sonst was Maude sagt: Menschen sind meine eigene Spezies, die mag ich.
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