Vernissage

Terra Salis

Terra Salis

„Terra Salis“ untersucht eine Landschaft, die seit Jahrzehnten vom Kalibergbau geprägt ist. Industrielle Nutzung, geologische Strukturen und ökologische Folgen greifen hier ineinander. Landschaft zeigt sich als Ergebnis von Planung, Eingriffen und langfristigen Veränderungen, die tief in den Boden reichen.

Die Ausstellung gliedert sich in drei räumlich getrennte Ebenen. Die oberirdische Ebene zeigt den Salzberg, seine industrielle Infrastruktur und seine Präsenz in der Region. Die unterirdische Ebene thematisiert geologische Schichten, eine Deponie für Giftmüll und Salzmineralien. Eine verbindende Ebene dazwischen macht sichtbar, wo die Spuren an die Oberfläche treten: belastete Gewässer, salztolerante Pflanzen, neue Formen von Landschaft.

Was ist sichtbar, was liegt verborgen, und welche Verbindungen existieren dazwischen? Die fotografische Arbeit fragt, wie Landschaft durch industrielle Aneignung geformt wird, welche Verantwortung Nutzungssysteme für langfristige ökologische Zustände tragen und wie sichtbar oder unsichtbar diese Entscheidungen im Raum bleiben.

Foto: Terra Salis, Archivpigmentdruck, 100 x 81,5 cm, © Anna Bergold

Gefördert durch Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur; Behörde für Kultur und Medien Hamburg und Bezirksamt Hamburg-Altona.
Eine Veranstaltung im Rahmen des Hamburger Architektur Sommers 2026, http://www.architektursommer.de 

Eröffnung: Fr, 19. Juni 2026, 19 Uhr
geöffnet: 20.–28.6, Fr–So, 15–19 Uhr
und nach Absprache

Artist Talk: So, 28.6.26, 15 Uhr
Anna Bergold im Gespräch mit Wiebke Schwarzhans