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Bulletin #31
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Einen wunderschönen Freitag Mittag. Wie war ihre Woche so? Meine ganz gut. Hui, da war ja was los. Meine kurze Kommentarserie auf Instagram zu der seltsamen Liste des fotoMagazins hat dann doch mehr Aufmerksamkeit bekommen, als ich erwartet hatte. War zwar nicht ganz so geplant, aber auch überaus unterhaltsam. Zumindest ich habe mir verwundert die Augen gerieben.
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Wie das so ist bei Social Media: Die Kommentare waren ebenso ein Highlight. Ob es nun Teile der Jury waren, die plötzlich jegliche Verantwortung von sich gewiesen und irgendwie den Kopf eingezogen haben, oder einfach Kommentare, die nur kommentierten, dass meine Kommentare zu der Liste ja nur dafür da seien, Aufmerksamkeit zu generieren. Äh. Ja, dafür ist ein Kommentar nun mal da. Die Frage ist ja, was man damit bezweckt.
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Die wenigsten Kommentare gingen inhaltlich auf die Liste oder meine Anmerkungen ein. Zumindest habe ich fast nirgends einfach mal eine ernsthafte Gegenrede wahrgenommen. Schade. Na ja.
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Dass es mir ausschließlich um mich und Aufmerksamkeit für mich und diemotive ging, kann ich jedoch nicht ganz stehen lassen. Wenn ich das wirklich gewollt hätte, dann hätte ich erstens (kleines Social Media 1×1) alle genannten und angesprochenen Personen verlinkt, um möglichst viel geteilt zu werden. Zweitens hätte ich die kurzfristige Aufmerksamkeit und Sichtbarkeit ausgenutzt, um nachzulegen und direkt auch finanziell davon zu profitieren, indem ich sonst was angeboten hätte. Workshops, Reviews, Kartenquiz, whatever. Neee, das finde ich bei anderen schon unangenehm.
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Oder drittens: direkt nachgelegt und den Algorithmus bei Laune gehalten. Deshalb auch in dieser Woche kein Reel zu einer Fotografin oder einem Fotografen und erst heute die Podcastepisode mit Nela Eggenberger.
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Und jetzt beruhigen Sie sich: Mir hat diese kleine Kritik einfach Spaß gemacht, und ich habe sie für angebracht gehalten. Kommt bestimmt wieder vor. Ende.
Aber nun zu anderen Dingen.
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dieMotive und Nela Eggenberger
Eine neue Podcastepisode des dieMotive Podcasts. Mit Nela Eggenberger, der Chefredakteurin des neuen Magazins P.I.N.EA, über ihren Weg vom Studium zur Chefredaktion von EIKON und zur Gründung des neuen Magazins. Die Wiener Kunsthistorikerin war von 2013 bis 2025 Chefredakteurin von EIKON. P.IN.E.A gründete sie gemeinsam mit Pia Draskovits. Wir sprechen über ihren Blick auf Fotografie: Welche Arbeiten interessieren sie? Wie entdeckt sie künstlerische Positionen für das Magazin? Und was macht P.IN.E.A aus?
Wo auch immer ihr Podcasts hört, dort findet ihr auch diesen. Und eben hier:
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dieMotive FOKUS
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Seit dem letzten Bulletin erschienen: Joel Sternfeld, Candida Höfer, Man Ray und Mary Ellen Mark. Toll, oder?
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Zu den kurzen Podcastepisoden geht es hier lang: Zu hören auf dieMotive oder bei Spotify, Deezer, Apple oder YouTube. Oder bei den sonstigen üblichen Podcastplattformen. GANZ WICHTIG: Wenn euch das gefällt, dann könnt ihr das auch gerne auf der jeweiligen Podcastplattform bewerten. Sterne. Und wenn ihr dieMotive dort folgt, erhaltet ihr immer eine Benachrichtigung, wenn eine neue Episode erscheint. Sehr Hilfreich.
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IN EIGENER SACHE
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RAW Talk – Viktoria Rochambeau, Claire Müller und Alexander Hagmann
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TALK Wann: 11.10.2026 Uhr: 15:00 Uhr Wo: Galerie Altes Rathaus Ort: Bergstraße 1, Worpswede
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Was wollen wir heute zeigen, und was soll für morgen bleiben? Alexander Hagmann spricht miit Viktoria Rochambeau vom PHOXXI – Haus der Photographie Temporär der Deichtorhallen Hamburg und Claire Müller vom Museum für Kunst und Gewerbe (MK&G) Hamburg über aktuelle fotografische Positionen, den Umgang mit älteren Arbeiten und das Bewahren für eine noch unbekannte Zukunft. Ihre unterschiedlichen Voraussetzungen, die Zusammenarbeit mit zeitgenössischen Künstler*innen für die Werk- und Ausstellungskonzeption einerseits und mit einer Sammlung andererseits, bilden den Ausgangspunkt des Gesprächs.
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Ausstellungen und Events bis zum 13.11.26
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Die folgenden Empfehlungen und Nennungen speisen sich aus dem dieMotive-Veranstaltungskalender. Was eingetragen ist, kann auch genannt werden. Hier und auf Instagram.
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Jahrgang 21 | Abschlussarbeiten im Gespräch
AUSSTELLUNG | TALK Wann: HEUTE 09.10.2026 Wo: Funkhaus Berlin Ort: Nalepastraße 18, 12459
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Im Rahmen der Abschlussausstellung der Ostkreuzschule für Fotografie moderiert Maidje Meergans ein Gespräch mit den Absolventinnen Leah Haug und Joëlle Quintin. Beide fotografischen Arbeiten beschäftigen sich mit Erfahrungen, denen Frauen im Alltag ausgesetzt sind, und mit dem Wunsch, bestehende Verhältnisse sichtbar zu machen und zu verändern. Die Projekte verbindet dabei der Glaube an die kollektive Stärke von FLINTA*-Räumen – als Orte des Zusammenhalts, des Austauschs und der gegenseitigen Unterstützung.
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Fotobuchclub Leipzig
TALK Wann: 15.10.2026 Wo: HALLE 14 – Zentrum für zeitgenössische Kunst in der Leipziger Baumwollspinnerei Ort: Spinnereistr. 7, 04179, Leipzig
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Der Fotobuchclub Leipzig trifft sich einmal im Monat, um Fotobücher zu entdecken, zu hinterfragen und schätzen zu lernen – eine einzigartige Form des visuellen Geschichtenerzählens. Der Club verfolgt einen offenen und partizipativen Ansatz und lädt alle zur Teilnahme ein, unabhängig von deinem Hintergrund oder Erfahrung. Die Teilnahme ist kostenlos. Es ist einfach: 1. Bring ein Buch mit 2. Stelle das Buch kurz vor 3. Lass uns darüber diskutieren Die erste (und einzige) Regel des Fotobuchclubs lautet: keine Bücher mit deinen eigenen Fotos. Fragen zur Entstehung von Fotobüchern, Erfahrungsaustausch, Plaudereien über die Fotobuch-Szene sind erwünscht – lass uns entspannt mit Fotobuchmacher*innen und Fotobuchliebhaber*innen unterhalten, ob allgemein oder thematisch.
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Personal Perspectives – 50 Jahre Leica Galerien
VERNISSAGE Wann: 10.10.2026 Uhr: 12:00 Uhr Wo: Leica Galerie Düsseldorf Ort: Kö Bogen, Königsallee 2, Düsseldorf
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Mit der Eröffnung der ersten Leica Galerie in Wetzlar vor 50 Jahren legte das Unternehmen den Grundstein für sein kulturelles Engagement, dessen Erfolgskonzept bis heute mit mittlerweile 27 Galerien auf der ganzen Welt fortgeführt wird. In Kooperation mit den weltweit tätigen Leica Galeristinnen und Galeristen ist eine spannende und vielseitige Ausstellung entstanden. Mit vielen Leica Klassikern und ebenso vielen Neuentdeckungen. Aus diesem Konvolut an Lieblingsbildern wurde die Auswahl für Personal Perspectives kuratiert. So vielfältig die Programme der Galerien sind, so facettenreich ist auch die Ausstellung, die in der neuen Leica Galerie Düsseldorf präsentiert wird. Das Spektrum reicht von aktueller Fotografie bis zu den großen Leica Klassikern. Viele bildjournalistische Positionen sind ebenso vertreten wie freikünstlerische Arbeiten – vom Porträt bis zur Reportage und natürlich immer wieder auch das Genre der Street Photography, das wie kaum ein anderes mit der Leica Fotografie verbunden ist. Ein Wiedersehen mit zahlreichen Gewinnerinnen und Gewinnern des Leica Oskar Barnack Awards und des Leica Hall of Fame Awards ist möglich, ebenso die Entdeckung jüngerer fotografischer Positionen, die in überraschende Dialoge mit den vorbildlichen Fotolegenden treten. So zeigt die Jubiläumsausstellung Geschichte und Geschichten – immer aus persönlicher Perspektive und mit fundierter Expertise. Und sie belegt eindrücklich und exemplarisch die Bedeutung der Leica Galerien: Sie verstehen sich als Orte der Begegnung, der Reflexion und des Austauschs zwischen Fotografierenden und einem internationalen Publikum. Sie geben Raum für visuelle Erzählungen, die historische, politische und soziale Themen aufgreifen und zur Diskussion anregen. Damit stehen die Leica Galerien seit einem halben Jahrhundert für fotografische Exzellenz und fotografische Vielfalt. Kompakt zu erleben in dieser Bilderfolge mit 50 großartigen Leica Fotografien. „Die Leica Galerien sind weit mehr als nur Ausstellungsräume, sie sind emotionale Begegnungsorte. Hier wird Fotografie nicht nur gezeigt, sondern auch erlebt. Sie schaffen Räume, in denen Geschichten sichtbar werden, in denen Perspektiven aufeinandertreffen und in denen die Werte von Leica – Präzision, Authentizität und Humanismus – spürbar werden“, sagt Karin Rehn-Kaufmann, Generalbevollmächtigte der Leica Galerien. „Gerade in einer zunehmend digitalen und schnelllebigen Welt sind diese physischen Orte von unschätzbarem Wert. Sie ermöglichen den direkten Austausch zwischen Künstlerinnen, Künstlern und Publikum, fördern Dialog und Inspiration und geben der Fotografie eine Bühne, die berührt und nachhallt. Sie verbinden Technik mit Emotion, Handwerk mit Haltung und schaffen echte kulturelle Relevanz.“
https://leica-camera.com/de-DE/leica-galleries/50-Jahre
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recollected #2 – Artist Talk
TALK Wann: 18.10.2026 Uhr: 16:00 Uhr Wo: AFF GALERIE Ort: Kochhannstrasse 14, 10249, Berlin
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Bis 18. Oktober 2026 zeigt die AFF Galerie in Berlin „recollected #2“ mit Arbeiten von Jana Müller und Martina Sauter. Am Sonntag, den 18. Oktober 2026 findet um 16:00 Uhr ein Artist Talk mit den Künstlerinnen und der Kuratorin statt. Ausgangspunkt der Ausstellungsreihe „recollected“ ist die Frage, wie Erinnerung entsteht und über Speichermedien wie Fotografien bewahrt und vermittelt wird. Fotografie steht dabei in einem besonderen Verhältnis zur Vergangenheit: Sie hält Momente fest, setzt Orte und Personen in Szene und wird selbst zum Träger individueller wie kollektiver Erinnerungen. Zugleich spielen Kontext, Auswahl und persönliche Assoziationen eine zentrale Rolle bei der Betrachtung und Interpretation von Bildern. „recollected #2“ bringt zwei künstlerische Positionen zusammen, die sich auf unterschiedliche Weise mit Fotografie, Archiv und Erinnerung auseinandersetzen. Jana Müller (*1977) zeigt einen Auszug aus ihrem Langzeitprojekt „Falscher Hase“, für das sie seit 2019 recherchiert. Ausgehend von der Biografie ihres Vaters, der ehemals Kriminalbeamter in der DDR war, beschäftigt sie sich mit der Verbrechensaufklärung in der Deutschen Demokratischen Republik. Müller hat hierzu ein umfassendes Archiv geschaffen. In der Ausstellung präsentiert sie eine Wandinstallation aus Fotografien und Objekten, ergänzt durch ein Glossar zur Kontextualisierung. Ihre Motive reichen von Archivmaterialien und Fotografien von Tatorten bis zu alltäglichen Gegenständen. Martina Sauter (*1974) präsentiert Teile ihrer neuen Arbeit „Deep Water“ sowie frühere Werke. Sauter verwendet Ausschnitte aus Filmklassikern als Ausgangsmaterial für ihre mehrschichtigen fotografischen Arbeiten und verbindet diese mit eigenem Bildmaterial. So entstehen Collagen fiktiver Innen- und Außenräume, die zwischen Erkennbarkeit und Unkenntlichkeit changieren. Für „Deep Water“ greift Sauter diese Arbeitsweise erneut auf und verbindet eigene Raumaufnahmen mit Bildmaterial von KI-Bildgeneratoren. Die 2025 entstandene Serie wird in der AFF Galerie erstmals präsentiert. Im Zentrum der Ausstellung stehen Fragen nach dem Umgang mit fotografischen und archivalischen Bildern, ihrer Bedeutung für die Konstruktion und Rekonstruktion von Erinnerung sowie nach den Leerstellen, die zwischen dokumentierter Geschichte und persönlicher Erfahrung entstehen können. Kuratiert wird die Ausstellung von Miriam Hüning in Kooperation mit Sarah Straßmann (AFF Galerie)
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24FPS – Fotografie im Film – Make it look real
SCREENING Wann: 20.10.2026 Uhr: 19:00 Uhr Wo: Luru Kino in der Leipziger Baumwollspinnerei Ort: Spinnereistr. 7, Leipzig
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Make it Look Real „Es muss echt aussehen“, drängen die Kunden eines pakistanischen Fotostudios den Fotografen. Sie wollen Bilder von sich mit Waffen oder auf Motorrädern – Dinge, die sie nicht besitzen. Also werden ihre Fotos auf Stockbilder montiert: eine verkaufte Lüge, die zugleich echte Träume offenbart. Fotojournalist Danial Shah nutzt das Falsche, um Wahres sichtbar zu machen. Während ein Fotograf Bilder retuschiert, sprechen sie über Colorismus, den Wunsch auszuwandern und den Völkermord an den Hazara. Der eine lebt von gefälschten Fotos, der andere verkauft realistische Aufnahmen an Zeitungen wie die New York Times. Trotz gegensätzlichem Umgang mit der Realität verschwimmen die Grenzen: Sie richten die Kameras aufeinander – und werden so zum Gegenstand der Arbeit des jeweils anderen. Pakistan, Belgien, Niederlande 2024, 68 min, Paschtu, Urdu, Hazargi Originalfassung mit englischen Untertiteln | FSK: 12 (Eigeneinschätzung) Regie: Danial Shah | Mit: Muhammad Sakhi Fotografie und Film sind untrennbar miteinander verbunden. Nach der Erstellung der ersten Fotografie im Jahr 1826 durch Joseph Niépce dauerte es noch etwa 50 Jahre, bis Eadweard Muybridge Fotografien eines galoppierenden Pferdes anfertigte. Es war das erste Mal, dass Bewegung fotografisch festgehalten wurde. 1895 dann stellten die Brüder Lumiéres ein Gerät vor, welches Filme nicht nur aufnehmen, sondern auch kopieren und vorführen konnte. Der Grundstein für den Kinofilm war gelegt. 24FPS – Fotografie im Film ist ein ehrenamtliches, europaweit einzigartiges Projekt von fotografie- und filmbegeisterten Menschen des Vereins „dienacht e.V.“, die allen Interessierten – unabhängig von der jeweiligen finanziellen Situation – Zugang zu verschiedenen fotografischen Themen ermöglichen möchten. In unserem Programm decken wir die Vielfalt des Themas sowohl mit Dokumentar- als auch Spielfilmen ab, zeigen Portraits einzelner Fotograf:innen, bewegen uns zwischen sozio-politischen Themen, Geschichte, Kunst sowie Reportage und bemühen uns um Vielfalt aus allen Regionen der Erde. 24FPS – Fotografie im Film ist eine Filmreihe, die monatlich stattfindet. Filmemacher:innen und Expert:innen sind regelmäßig für einen Austausch zu Gast. Der Eintritt ist auf Spendenbasis. Wir laden Euch ein, 24FPS – Fotografie im Film gemeinsam zu erleben und freuen uns sehr auf Euer Kommen!
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NOT KNOWING – PHOTOGRAPHY AND THE UNKNOWN
SYMPOSIUM | KONGRESS Wann: 22.10.2026 - 25.10.2026 Wo: Orangerie Theater, Köln Ort: Volksgartenstraße 25, Köln
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NUR NOCH RESTTICKETS VERFÜGBAR
EIN KONGRESS DER INTERNATIONALEN PHOTOSZENE KÖLN Not Knowing — Photography and the Unknown Ein Kongress der Internationalen Photoszene Köln 22.–25. Oktober 2026 | Köln
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Was geschieht, wenn wir Fotografie nicht länger in erster Linie als Medium des Wissens, der Sichtbarkeit und der Gewissheit verstehen, sondern als ein Feld der Ungewissheit, der Leerstellen, der Projektion und der Spekulation? Vom 22. bis 25. Oktober 2026 lädt die Internationale Photoszene Köln zum Kongress Not Knowing — Photography and the Unknown ein. Künstler:innen, Wissenschaftler:innen, Archivar:innen, Designer:innen, Performer:innen und Denkerinnen aus unterschiedlichen Disziplinen kommen zusammen, um sich mit den Grenzen des Sichtbaren, den Bedingungen von Wissen und den Potenzialen des Nichtwissens auseinanderzusetzen. Der Kongress bildet den diskursiven Auftakt des Photoszene-Festivals 2027. Im Zentrum steht die Frage, was sichtbar, denkbar oder erfahrbar wird, wenn wir Unsicherheit nicht als Defizit verstehen, sondern als produktiven Ausgangspunkt. Der Kongress begreift Nichtwissen als Voraussetzung von Erkenntnis, als kreative Methode und als Möglichkeit, dominante Wissensordnungen zu hinterfragen. In vier Themenfeldern (Perception, Practices, Traces und Potentials) untersucht der Kongress fotografische Bilder und Bildkulturen als Orte, an denen Wahrnehmung, Evidenz und Wahrheit instabil werden: von den Grenzen menschlicher und technologischer Sichtbarkeit über künstlerische Strategien des Arbeitens mit Lücken und Fragmenten bis hin zu Archiven, Auslassungen und spekulativen Zukünften. Vorträge, Gespräche, Workshops, Performances und Screenings eröffnen dabei Denk- und Erfahrungsräume, in denen unterschiedliche Formen des Wissens und Nichtwissens aufeinandertreffen. Der Kongress richtet sich an ein kunst- und fotografieinteressiertes Publikum ebenso wie an Studierende, Forschende, Gestalter:innen und Fachpublikum aus Kunst, Wissenschaft, Medien, Archiv- und Bildpraxis — sowie an alle, die Nichtwissen als Möglichkeit des Denkens begreifen möchten. Der Kongress will nicht nur über Nichtwissen sprechen, sondern Bedingungen schaffen, unter denen es produktiv werden kann: als Öffnung, als tastende Bewegung in ein Gelände, das gemeinsam erkundet, aber nie vollständig ausgeleuchtet wird.
Foto: Viktoriia Tymonova
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Eigene Sachen
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Eine neue Episode des Podcasts Um vier Ecken ist am 24.09. erschienen. Sie widmet sich, in Anlehnung an die Gedanken hinter dem Kongress der Internationalen Photoszene Köln, dem Nichtwissen. Und bald kommt die nächste Episode. Schon jetzt sei verraten: Es wird um Fotografie und Beruf gehen. Eine fast überfällige Episode. Geht ja schließlich alles bergab, oder?
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Du hast bis hierher gescrollt. Schön. Ich erinnere noch einmal an die Möglichkeit, dieMotive über STEADY oder via PayPal zu unterstützen. Hilft. Immer.
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Dies war der einundreißigste Bulletin. Der nächste erscheint. Bald im November oder so.
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Nun bleibt mir nur noch, mich ganz herzlich für die Aufmerksamkeit, die Zeit, die Rückmeldungen und die Begegnungen zu bedanken.
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Wer in irgendeiner Form mit mir/dieMotive kooperieren möchte, soll sich gerne melden. Ich kooperiere gerne. Und sonst was Maude sagt: Menschen sind meine eigene Spezies, die mag ich.
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