In dieser Folge spreche ich mit Nela Eggenberger über ihren Weg vom Studium zur Chefredaktion von EIKON und zur Gründung des Magazins P.IN.E.A. Die Kunsthistorikerin war von 2013 bis 2025 Chefredakteurin von EIKON. P.IN.E.A gründete sie darauffolgend gemeinsam mit Pia Draskovits.
Wir sprechen über ihren Blick auf Fotografie: Welche Arbeiten interessieren sie? Wie entdeckt sie künstlerische Positionen für das Magazin? Und was macht P.IN.E.A aus?
Außerdem geht es um künstliche Intelligenz und die Frage, wo sich Grenzen zwischen Kunst, Fotokunst und Fotografie ziehen lassen. Auch ihre Juryarbeit und die Rolle von Konzepttexten sind Thema des Gesprächs.
Shownotes
P.IN.E.A Photography Intermedia Et Al.
https://www.pinea-periodical.com
Nela Eggenberger
https://www.nelaeggenberger.com
Annelies Štrba
https://strba.ch/shades-of-time
Nan Goldin
https://matthewmarks.com/artists/nan-goldin
Renate Bertlmann
Cindy Sherman
https://online.sammlung-goetz.de/werk/untitled-363-377bus-riders/
Jürgen Klauke
Noémie Goudal
https://noemiegoudal.com
Guy Bourdin
https://www.guybourdin.org/artworks
Günther und Loredana Selichar
https://selichar.net/photograms/
Sophie Thun
Elisabeth Grübl
https://www.gruebl.org/works.html
+ Infos zu P.IN.E.A-Events, die in nächster Zeit stattfinden:
Voir l’histoire?
Öffentlicher Vortrag auf Einladung von Arno Gisinger am Institut national d’histoire de l’art (INHA), Salle Walter Benjamin, 2 rue Vivienne, Paris | 13.11.2026, 17:00–20:00 Uhr, Sprache: Englisch. Eintritt frei.
https://www.pinea-periodical.com/de/calendar#3d32affa-5cb1-499d-8453-8e5c309228e5
Artist Talk mit Sophie Thun im Rahmen von Rotlicht Festival, Prospekthof – Akademie der bildenden Künste Wien, Lehárgasse 8, Wien | 02.12.2026, 18:00 Uhr
https://www.pinea-periodical.com/calendar#3db97f02-47b2-44c1-a7d3-c7a4f47014d4
+ Ergänzungen zum Gesagten
@ 0:14:45
Präzisierung: Sogar im professionellen Auftragsbereich reicht kaum vorhandenes Knowhow leider zunehmend aus, weil die meisten Kund:innen durch die digitale Bilderflut und KI z.T. verlernt haben, wie ein echtes Foto überhaupt aussieht. Gerade deswegen lässt sich etwa in der Werbung so ein massiver Qualitätsverlust beobachten.
@ 0:27:29
Ergänzung: Zumindest eine wirklich gute KI-Fotoarbeit – sowohl ästhetisch als auch konzeptionell – ist mir nach unserem Gespräch doch noch eingefallen: „What Darwin Missed“ von Joan Fontcuberta (siehe: https://www.aestiftung.de/ausstellungen/archiv/joan-fontcuberta/). Er ist auch einer der wenigen, den man die Beschäftigung mit KI wirklich abnimmt, da es perfekt zu seiner Arbeit passt, die immer schon das Thema Fiktion in der Fotografie umkreist.
Vortrag in Paris an der INHA, Salle Walter Benjamin:
https://www.pinea-periodical.com/calendar#3d32affa-5cb1-499d-8453-8e5c309228e5
Ergänzungen zum gesagten
@ 0:15:28
Präzisierung: Sogar im professionellen Auftragsbereich reicht kaum vorhandenes Knowhow leider zunehmend aus, weil die meisten Kund:innen durch die digitale Bilderflut und KI z.T. verlernt haben, wie ein echtes Foto überhaupt aussieht. Gerade deswegen lässt sich etwa in der Werbung so ein massiver Qualitätsverlust beobachten.
Ergänzung: Zumindest eine wirklich gute KI-Fotoarbeit - sowohl ästhetisch als auch konzptionell - ist Nela nach unserem Gespräch doch noch eingefallen: "What Darwin Missed" von Joan Fontcuberta (siehe: https://www.aestiftung.de/ausstellungen/archiv/joan-fontcuberta/)
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Redaktion und Produktion: Alexander Hagmann










