Between Fields and Spirits
Between Fields and Spirits
Die Robert Morat Galerie freut sich sehr, die erste Ausstellung des italienischen Künstlers und
Forschers Marco Maria Zanin in Deutschland präsentieren zu dürfen. Das Ausstellungsprojekt
„Between Fields and Spirits“ wurde eigens für die Ausstellungsräume der Galerie in Berlin
konzipiert und entfaltet sich in drei Kapiteln, die der Abfolge der drei Räume folgen.
In den Worten des Künstlers handelt es sich bei „Between Fields and Spirits“ um „ein
Ausstellungsprojekt, das sich zwischen künstlerischer Praxis, Anthropologie und
Beziehungsphilosophie bewegt. Durch Keramiken, Fotografien, Installationen und visuelle
Ethnografie erforscht die Ausstellung die Erde als symbolische, affektive und spirituelle Kraft –
ein Raum der Erinnerung, Geste und Transformation.“
Der dritte Raum ist einer neuen Serie mit dem Titel „Auto-poiesi barbaricina“ gewidmet, einer
Reihe ethnografisch-künstlerischer Installationen, die das Werk des sardischen Outsider-
Künstlers Gesuino Coinu sowie die Ergebnisse eines fortlaufenden Dialogs zwischen ihm und
Zanin präsentieren. Die gezeigte Installation kombiniert Coinus’ Werke, fotografische
Fragmente, kontextuelle Spuren und Textelemente aus dem Dialog zwischen beiden und bildet
so eine vielschichtige Erzählung.
Marco Maria Zanin (*1983, Padua, Italien) ist ein Künstler und akademischer Forscher, dessen
Praxis sich an der Schnittstelle von Fotografie, zeitgenössischer Kunst, Anthropologie und
gesellschaftlichem Engagement entfaltet. Seine Karriere umfasst Einzelausstellungen in
Institutionen wie dem Palazzo dei Musei in Reggio Emilia, der Fondazione Modena Arti Visive,
der Casa dei Tre Oci (Venedig), Pivô – Arte e Pesquisa (São Paulo) sowie die Zusammenarbeit
mit internationalen Plattformen wie der Fondazione Cologni und dem National Museum of
Ethnology in Lissabon. Er ist der Gründer von Humus Interdisciplinary, einer Plattform, die sich
der künstlerischen Forschung in ländlichen Gebieten widmet. Derzeit promoviert er in
Anthropologie an der Universität ISCTE/NOVA in Lissabon und beschäftigt sich mit materieller
Kultur und dem ethnografischen Museum als relationalem und interkulturellem Labor.
Marco Maria Zanin lebt und arbeitet zwischen Padua und São Paulo, Brasilien.
