Dorothea Lange wuchs in New York auf, eröffnete ein Porträtstudio in San Francisco und wandte sich mit Beginn der Weltwirtschaftskrise dauerhaft der sozialen Dokumentation zu. Ab 1935 arbeitete sie für die Farm Security Administration der US-Regierung und fotografierte Wanderarbeiter, Migranten und die verarmte Landbevölkerung Amerikas.
Ihr Bild „Migrant Mother" aus dem Jahr 1936 wurde zur Ikone der Great Depression. Es zeigt Florence Thompson, eine erschöpfte Wanderarbeiterin mit ihren Kindern in einem Arbeitercamp in Nipomo, Kalifornien. Das Foto entstand innerhalb weniger Minuten und ging um die Welt.
Langes Stärke lag in ihrer Nähe zu den Menschen. Sie suchte das Gespräch, baute Vertrauen auf und zeigte nicht nur Elend, sondern auch Würde und Widerstandskraft. Ihre Arbeit hatte direkte politische Wirkung und gilt bis heute als Maßstab für engagierte Dokumentarfotografie.
Shownotes
Veröffentlichtes Bild mit Daumen
Eines der Bilder mit Sicht auf das Lager
Bilder der zwangsinhaftierten japanischstämmigen Bevölkerung
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Redaktion und Produktion: Alexander Hagmann
