Vernissage
Andrea Grützner | Arkadia

Andrea Grützner | Arkadia
Für die Bilder ihrer neuen fotografischen Serie mit dem Titel „Arkadia“ platziert die deutsche Künstlerin Andrea Grützner eine dichroitische Folie zwischen trockenen Grashalmen und schafft so psychedelische Kompositionen, die die Grenze zwischen Organischem und Künstlichem verwischen. Die lebhaften Farbstreifen wecken Assoziationen mit Seifenblasen, synthetischen Flüssigkeiten und tropischen Landschaften. In ihnen tauchen neben echten Insekten auch chimäre Gestalten auf, die an Tiere und Fabelwesen erinnern.
Andrea Grützner beschäftigt sich in ihrem künstlerischen Schaffen vor allem mit der emotionalen und visuellen Wahrnehmung von Räumen. Sie sucht das Vertraute und zugleich Unbekannte, stellt Fragen nach der Erinnerung an Orte und unserer Orientierung im gestalteten Raum. Vorwiegend mit fotografischen Mitteln findet und schafft sie Bilder sowie Objekte, die zwischen Fotografie, Malerei und Collage oszillieren. Sie setzt sich mit Fragen des Dokumentarischen, des Surrealen, der Abstraktion und der visuellen Irritation auseinander. Nach ihrem Studium des Kommunikationsdesigns in Konstanz schloss Andrea Grützner (*1984, Pirna, DE) ihr Masterstudium im Fach Fotografie an der Fachhochschule Bielefeld ab. Sie erhielt mehrere Preise und Stipendien und stellte unter anderem in Australien, Brasilien, Mexiko, den USA, China und Südkorea aus. Andrea Grützner lebt und arbeitet in Dresden.
