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Nina Berman »HOW TO PHOTOGRAPH CENSORSHIP? DOCUMENTING THE U.S. AUTHORITARIAN PROJECT «

Nina Berman »HOW TO PHOTOGRAPH CENSORSHIP? DOCUMENTING THE U.S. AUTHORITARIAN PROJECT «

In ihrem Vortrag spricht die US-amerikanische Dokumentarfotografin, Filmemacherin, Journalistin und Dozentin Nina Berman über ihr Leben und Arbeiten in den USA und reflektiert darüber, wie sie ihre dokumentarische Praxis unter zunehmend autoritären Bedingungen fortführen kann.

Als Professorin an der Columbia University, wo pro-palästinensische Demonstrationen eine internationale Bewegung auslösten und daraufhin staatliche sowie institutionelle Repressionsmaßnahmen folgten, war und ist Berman sowohl Zeugin als auch unmittelbar Betroffene der Etablierung eines noch wachsenden Zensur-Regimes.

Vor diesem Hintergrund stellt sie die Frage, wie sich Einschränkungen von Meinungsfreiheit und akademischer Freiheit fotografisch erfassen lassen, insbesondere dann, wenn Zensur aus Gründen des selbst Schutzes unabdinglich wird oder sich in intransparenten bürokratischen Praktiken manifestiert, die sich oft der öffentlichen Wahrnehmung entziehen.

Als vorläufige Antwort auf diese Fragen präsentiert Berman »The Complaint«, ein laufendes Projekt, das auf ihren Erfahrungen an der Columbia University basiert. Die Arbeit verbindet eigene Fotografien, original Texte und institutionelle Dokumente und versucht, einen zentralen Aspekt des gegenwärtigen US-amerikanischen autoritären Projekts historisch einzuordnen und erzählerisch sichtbar zu machen: die systematische Unterlaufen der Meinungsfreiheit.

Der Vortrag findet in englischer Sprache statt.