Étienne-Jules Marey wollte keine schönen Bilder machen. Er wollte verstehen, wie ein Fuß aufsetzt, wie ein Vogel fliegt, wie das Herz schlägt. Als Arzt und Physiologe entwickelte er die Chronofotografie: Mehrere Momente einer Bewegung auf einer einzigen Platte, überlagert, verdichtet, sichtbar gemacht. Diese Bilder beeinflussten die Futuristen, stehen am Beginn des Kinos und gelten bis heute als Grundlage einer neuen Bildsprache. Und das, obwohl Marey das alles gar nicht vorhatte. In dieser Folge über einen Erfinder, der aus wissenschaftlicher Neugier unbeschreibbar schöne Bilder schuf.
Shownotes:
Laufende Männer
https://media.mutualart.com/Images/2023_09/27/11/110628887/man-walking-61VBR.Jpeg
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/b/b9/Gehender_Mann_ein_Gewicht_tragend_1885.jpg
Der Pelikan
Fotogewehr
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