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Das große Unbehagen

Das große Unbehagen

Von Alexander Hagmann
Ausgelöst durch die Information, dass der deutsche Marktführer im Bereich Ferkelproduktion (das Wort allein sollte einem die Schuhe ausziehen) und Schweinemast an eine Schweizer Aktiengesellschaft verkauft wurde, entfacht sich ein faszinierend komplexer Themenreigen, der letztlich zu einer Kunstausstellung geführt hat, die das eigene Thema wirklich ernst nimmt.

Gute Konzepte, nicht so gute Konzepte und ausgesuchte Zutaten.

Gute Konzepte, nicht so gute Konzepte und ausgesuchte Zutaten.

Zu schreiben, dass sich die Arbeit mit diesem oder jenem auseinandersetzt, erscheint semantisch fragwürdig. KünstlerInnen und FotografInnen können sich mit etwas auseinandersetzen und die Ergebnisse oder Prozesse sichtbar machen, künstlerische/fotografische Arbeiten können das nicht. Ja, das klingt pedantisch und nach Textsheriff, aber mich nerven solche Sätze trotzdem.

Bilder ohne Kontakt

Bilder ohne Kontakt

Fotografisch anmutende Bilder, aufgepeppt mit verstörenden Elementen, mit Dingen, die in der realen Welt so nicht möglich wären oder nur mit großem Aufwand inszeniert werden könnten. Wären sie fotografiert, würde sich die Frage stellen, was das soll, warum das so aussieht. Bei KI-Bildern scheint sich diese Frage nicht zu stellen. Sie sind, wie sie sind, das scheint zu genügen.

Fehleinschätzungen – Tausend Kilometer entfernt

Fehleinschätzungen – Tausend Kilometer entfernt

Kaum ein Satz, kaum ein Absatz, in dem nicht irgendeine Ansammlung von Namen und Zusammenhängen eine große Verschwörung herbeifantasiert, die sich leider im nüchternen Zustand als völlig realitätsfremd erweist. Peter Truschner hat sich in einen (oder in einem?) Rausch geschrieben, der ihm den Blick auf das Wesentliche völlig verstellt. Das beginnt schon in den ersten beiden Absätzen.

Fake Narrative in der Fotoszene

Fake Narrative in der Fotoszene

Richtig und falsch, schwarz und weiß, links und rechts scheinen mittlerweile die einzig gültigen Kategorien im öffentlichen Diskurs zu sein, der sich in den diversen Kommentarspalten der Social-Media-Plattformen ergießt. Gut, dass es in der Kulturszene viele kluge Köpfe gibt, die sich nicht so schnell hinter das Licht einer immer heller leuchtenden Erregungsspirale führen lassen. Denkste. 

dieMotive und Christin Müller

Das Cover der Podcastepisode zum Gespräch mit Christin Müller von dieMotive
dieMotive – Podcast zur Kultur der Fotografie
dieMotive und Christin Müller
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Christin Müller spricht über Ausstellungstheorie, Fotografie des 19. Jahrhunderts, analoge und digitale Bildpraktiken, fotografische Materialität, KI und den Umgang mit Archiven und Kontaktbögen.

dieMotive und Oliver Gehrs

Das Podcastcover der Episode des dieMotive-Podcasts mit Oliver Gehrs.
dieMotive – Podcast zur Kultur der Fotografie
dieMotive und Oliver Gehrs
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In dem Gespräch geht es um Fotografie im Printjournalismus, die ungewöhnlichen Titelseiten des Magazins und die Frage, was man dem Publikum zumuten darf. Mehr Fotografie wagen.

dieMotive und Edda Fahrenhorst

Das Podcastcover von dieMotive zur Podcastepisode des Fotografiepodcasts mit Edda Fahrenhorst vom Fotofestival Horizonte Zingst.
dieMotive – Podcast zur Kultur der Fotografie
dieMotive und Edda Fahrenhorst
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Das Gespräch bewegt sich zwischen Festivalarbeit, Bildverständnis, Klimakommunikation, öffentlichem Raum und der Überzeugung, dass Fotografie trotz aller Krisen ein starkes Mittel der Kommunikation bleibt. Eine Folge über Bilder, Geschichten, Publikum und über die Hoffnung, dass Ausstellungen Menschen noch immer wirklich erreichen können.